Weihnachtslied zur Euro-Krise Video. EZB erschafft 489 Milliarden EURO, fast eine halbe Billion Euro aus dem Nichts!

EZB erschafft halbe Billion Euro aus dem Nichts
! 489 Milliarden Euro !

Noch nie hat die EZB Banken auf einen Schlag so viel Geld zur Verfügung gestellt.

Ob diese Hilfe in der Krise aufgeht, ist fraglich.

http://www.welt.de/finanzen/article13779337/EZB-erschafft-halbe-Billion-Euro-aus-dem-Nichts.html!

Dazu sicher lesens- und denkenswert  „Luftgeld“, Prof. Hörmann, Wien

Weihnachtslied zur Euro-Krise

 

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EZB erschafft halbe Billion Euro aus dem Nichts!

EZB erschafft halbe Billion Euro aus dem Nichts
489 Milliarden Euro:Noch nie hat die EZB Banken auf einen Schlag so viel Geld zur Verfügung gestellt.Ob diese Hilfe in der Krise aufgeht, ist fraglich.

http://www.welt.de/finanzen/article13779337/EZB-erschafft-halbe-Billion-Euro-aus-dem-Nichts.html!

Dazu sicher lesens- und denkenswert  „Luftgeld“, Prof. Hörmann, Wien

Weihnachtslied zur Euro-Krise


Wenn die Euro-Krise eskaliert, reicht das Kapital nicht

Bald haben wir 2012, die Euro-Situation ist kurz-, mittel- und langfristig aktuell ungelöst, da sie mit dem herrschenden Wirtschafts-System (uam. Zinseszins, s. nachfolgend auch die Kommentare) nicht gelöst werden kann!

welt.de schreibt am 19.12.2011:

Wenn die Euro-Krise eskaliert, reicht das Kapital nicht

80 Milliarden an Kapital und 620 Milliarden Euro an Garantien sind viel Geld, aber nicht genug. Die Probleme in der Euro-Zone sind ungelöst.

Im Prinzip geht es der Währungsunion wie einem Menschen, der wegen starker Übergewichtigkeit zunächst eine chronische Herzerkrankung bekommen hat und dann mit einem Herzinfarkt auf der Intensivstation einer Klinik landete: Dauerhaft muss der Patient mit Bewegung fit gemacht werden, kurzfristig aber braucht er teure Medikamente, die ihn am Leben erhalten.

Banner mit Euro-Münze
Foto: REUTERS Ein Banner mit der Euro-Münze am Gebäude der EU-Kommission in Brüssel. Das Problem in der Euro-Zone ist, trotz Rettungsschirm ESM, noch immer ungelöst

Euro-Zone setzt auf Disziplin statt Geldpumpe

So wie dieser Schwerkranke wird die Euro-Zone zweifellos mittel- und langfristig ein anstrengendes Fitnessprogramm benötigen, damit sie auf die Beine kommt.

Kurzfristig aber muss sie davor geschützt werden, dass die beklemmenden Liquiditätsnöte einiger Länder das Projekt Gemeinschaftswährung zum Scheitern bringen.

Deshalb ist es richtig, dass die Regierungen der Euro-Zone jetzt versuchen, den dauerhaften Rettungsfonds ESM schneller, nämlich schon im Sommer 2012 einsatzbereit zu haben. Der Vorteil: Anders als sein Vorgänger, der EFSF, arbeitet dieser Schutzschirm nicht nur mit Finanzgarantien der Euro-Partner, denen die Investoren an den Märkten jetzt schon misstrauen.

Nein, der ESM wird auch mit Kapital – also mit echtem Geld – aus den Haushalten der einzelnen Euro-Länder befüllt. Die Anleger wissen damit, das Kapital ist auch wirklich da.

80 Mrd. Euro an Kapital und 620 Mrd. Euro an Garantien sind viel Geld. Zur Rettung der Euro-Zone aber wird diese Summe nicht reichen. Weder die Bundesregierung, noch die in vielen Fragen so destruktive Bundesbank haben bislang einen funktionierenden Weg gezeigt, wie sich dieses Dilemma lösen ließe, sollte die Krise an Dramatik gewinnen. 2012 wird das ein echtes Problem.

[Quelle]

Einige Kommentare, wie zB. von „Rufer in der Wüste“ – inkl. E-Mail Aufforderung an dt. Abgeordnete – in „seiner Antwort auf „Panzeradmiral““ nennen einige relevante Punkte:

dann aber schnell, denn die Zeit drängt !Unsere Politiker sind dabei, uns in den völkerrechtlich verbindlichen ESM-Vertrag zu treiben und daraus gibt es kein Entrinnen mehr.Jeder Bürger sollte sich dringend mit dem ESM-Vertrag vertraut machen, der im Internet als Entwurf verfügbar ist: bei wikipedia nach ESM suchen und dann bei den Weblinks ESM-Vertrag als pdf runterladen!Hier nur ein kleiner Ausschnitt daraus, damit alle wissen, was uns blüht:Artikel 9 (Kapitalabrufe), Abschnitt 3, letzter Satz:
„Die ESM-Mitglieder sagen hiermit unwiderruflich und
bedingungslos zu, bei Anforderungen ……. durch den Geschäftsführenden Direktor  an sie gerichteten Kapitalabruf binnen 7 (sieben) Tagen nach Erhalt dieser Anforderung nachzukommen.“Wer den Vertragstext durchliest, wird sicher hier im Forum keine Späßchen mehr machen.
Die Lage ist bitterernst und die Bevölkerung ist leider von den vielen Gipfeln und Verträgen total abgestumpft.Was hier eventuell schon Mitte des nächsten Jahres uns übergestülpt werdfen soll, ist unfaßbar.Hoffentlich merken die Bürger noch rechtzeitig, daß der ESM das Ende unseres Wohlstandes und unserer Freiheit bedeutet.Bürger der BRD wacht auf !!!!  Unsere Hütte brennt.Jeder Bürger sollte den für ihn im Parlament sitzenden Abgeordneten per email  (mit Rückanwort-Forderung) auffordern, gegen den ESM-Vertrag zu votieren. Denn was  uns damit droht, ist nicht zum Wohle des Volkes der Bundesrepublik Deutschland.

Oder uam.  mit mehreren Hinweisen auf „Alte Probleme wieder neu“ von „Omarius“:

Omarius, http://www.youtube.com/watch?v=8fLuuuIptLE&NR=1 [Die Bandbreite: Was ist los in diesem Land? ] Wenn eine fremde Macht ein Volk ermahnt, die eigene Nationalität zu vergessen, so ist das kein Ausfluss von Internationalismus, sondern dient nur dem Zweck, die Fremdherrschaft zu verewigen. — Friedrich Engels (1820-1895).
Ich sehe in naher Zukunft eine Krise heraufziehen. In Friedenszeiten schlägt die Geldmacht Beute aus der Nation, und in Zeiten der Feindseligkeiten konspiriert sie gegen sie. Sie ist despotischer als eine Monarchie, unverschämter als eine Autokratie, selbstsüchtiger als eine Bürokratie. Sie verleumdet all jene als Volksfeinde, die ihre Methode in Frage stellen und Licht auf ihre Verbrechen werfen. Eine Zeit der Korruption an höchsten Stellen wird folgen, und die Geldmacht des Landes wird danach streben, ihre Herrschaft zu verlängern, bis der Reichtum in den Händen von wenigen angehäuft und die Republik vernichtet ist.” Abraham Lincoln, 16. US-Präsident am 21.11.1864, 1809 -1865
„Es gibt zwei Möglichkeiten eine Gesellschaft zu besiegen und zu versklaven : Mit dem Schwert oder mit Verschuldung.“ (John Adams, zweiter Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika)
Arundhati Roy: „Die Mächtigen denken heute weder europäisch noch indisch, sondern global. Unsere Regierungen werden doch längst von Banken und multinationalen Unternehmen kontrolliert. Mir kommt es manchmal vor, als hätten die Eliten all unserer Länder im Weltraum eine Nation gegründet. Von dort schauen sie auf die Welt nieder wie auf Dienstbotenquartiere. Gibt es Protest, schicken sie Armeen, Polizei und Überwachungspersonal, wobei ihre Soldaten und Polizisten alle zusammenarbeiten und ihr Geheimwissen austauschen, um die Dienstboten zu kontrollieren. Aber trotz alledem werden die Dienstboten immer unruhiger. Am Horizont leuchten Aufstände. In den USA, wo ich mich gerade länger aufhielt, hat sich die Sprache auf der Straße verändert. Das war bisher unvorstellbar.“

So gilt: Schreiber, „Kritiker“, Politiker, „Experten“, die selbst nicht wahrhaben wollen, dass das bestehende Geldsystem vor allem an der derzeitigen Praxis der Geldschöpfung in Verbindung mit dem Zinseszins krankt, bleibt daher nur die Möglichkeit, die gesamte Thematik einfach zu ignorieren oder zu diffamieren.

Mehr Kommentare.

EUR CHF SNB 15.12.2011 Euro-Wechselkursgrenze bleibt bei 1.20 Franken

Die Schweiz hatte mittlerweile schon einige Abwertungen [mehr], am 15.12.2011 wurde die schon am 6.09.2011 durch die SNB erfolgte < CHF zum EUR Abwertung > durch die SNB  – noch – nicht erhöht.

Die Berner Zeitung schreibt:

Die Schweizerische Nationalbank hebt die Wechselkursgrenze zum Euro nicht an. Der Leitzins bleibt bei 0 bis 0,25 Prozent. Erstmals hat die SNB auch eine Wachstumsprognose fürs nächste Jahr abgegeben.

Bei der heutigen Bekanntgabe des Leitzinses durch die Schweizerische Nationalbank (SNBN960 1.48%) (SNB) war die Aufmerksamkeit weniger auf den Zinsentscheid als auf die Euro-Wechselkursgrenze gerichtet. Die SNB belässt das Zielband des Leitzinses bei 0 bis 0,25 Prozent. Auf diesem Tiefstand befindet sich der Zins seit August. Die Währungshüter haben ihren Spielraum für eine expansive Geldpolitik ausgeschöpft.

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hält ausserdem an ihrer bisherigen Strategie fest: Sie will den Euro-Mindestkurs bei 1,20 Franken verteidigen. Sie ist hierfür nach wie vor bereit, unbeschränkt Devisen zu kaufen. Die Nationalbanker halten in ihrer Mitteilung jedoch fest, dass sie den Franken nach wie vor als «hoch bewertet» ansehen. Sollten es die Wirtschaftsaussichten und die deflationären Risiken erfordern, seien sie «bereit, jederzeit weitere Massnahmen zu ergreifen».

0,5 Prozent Wachstum im 2012

Im Fokus standen heute auch die Einschätzung der SNB zur Entwicklung der Konjunktur und der Inflation. Die Nationalbank sieht nun für das laufende Jahr noch ein BIP-Wachstum von 1,5 bis 2 Prozent. Die Expansion sei jedoch einzig der guten Konjunktur in der ersten Jahreshälfte geschuldet. Seither haben sich im Urteil der SNB die Aussichten stark eingetrübt.

Erstmals haben die SNB-Ökonomen auch eine Prognose für 2012 abgegeben. Sie erwarten ein Wachstum «in der Grössenordnung» von 0,5 Prozent. Die Entwicklung sei aber in hohem Mass vom Verlauf der Eurokrise abhängig, das internationale Umfeld sei von hoher Unsicherheit geprägt.

Die Inflationsprognose für 2011 hat die SNB von 0,4 Prozent auf 0,2 Prozent gesenkt. Für 2012 prognostiziert die SNB weiter eine negative Jahresteuerung von -0,3 Prozent. Die Inflationsprognose für das Jahr 2013 wurde auf 0,4 Prozent nach zuvor 0,5 Prozent gesenkt.

Diskussion um Euro-Wechselkursgrenze

Weil sich die Wachstumsaussichten der Schweizer Wirtschaft für 2012 weiter verschlechtert hätten, müsse die SNB ihre Geldpolitik noch expansiver gestalten, hatte Ökonom Reto Hünerwadel vom UBS Investment Research in einem Kommentar vor der heutigen Bekanntgabe der SNB geschrieben. Dass die SNB den bisherigen Mindestkurs recht mühelos verteidigen konnte, würde für eine Anhebung auf 1,25 Fr. sprechen.

Die Mehrheit der Ökonomen erwarteten jedoch zumindest vorerst keine Veränderung der Wechselkurs-Untergrenze. Eine Anhebung auf 1,25 Franken würde für die Schweizer Exportwirtschaft wohl keinen grossen Unterschied ausmachen, nachdem der Franken zuletzt im Bereich von 1,23 und 1,24 Fr. gehandelt wurde, meinte etwa Alessandro Bee von der Bank Sarasin gegenüber der Finanznachrichtenagentur AWP.

Auch Janwillem Acket, Chefökonom der Bank Bär, sieht den Zeitpunkt für eine Anhebung der Untergrenze noch nicht gekommen. Die SNB müsse ihr Pulver trocken halten für den Fall, dass sich die europäische Schuldenkrise wieder verschärft und eine neue Flucht in den Franken einsetzt, sagte Acket gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Dann hätte die SNB alle Hände voll zu tun, die 1,20-Franken-Marke zu verteidigen. (rub/sda)

Erstellt: 15.12.2011, 09:35 Uhr

[Quelle] http://www.bernerzeitung.ch/wirtschaft/konjunktur/EuroWechselkursgrenze-bleibt-bei-120-Franken/story/29236030

Mehr zum Thema va. auch schweiz. Waehrungs Abwertungen hier.

Buchtipp:
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Calmy-Rey Das Finanzsystem muss sich ändern

Bei ihrer Abschiedsrede als Bundesrätin am 14.12.2011 äusserte Micheline Calmy-Rey Kritik am Finanzsystem. Dieses habe sich nicht auf Grundlage eines realen Wachstums entwickelt. Seit einiger Zeit sei offensichtlich geworden, dass es sich ändern müsse. «Dies bedeutet, dass sich die Finanzmärkte regulieren und überwachen lassen müssen.»

Kommentar von Silbermünzgeld: Regulierung und Überwachung genügen selbstverständlich nicht, aber es ist ein Ansatz des Erkennens für nötige Änderungen; was es braucht, ist eine Abkehr vom Zins- und Zinseszinssystem, denn:

Blieben wir beim jetzigen System, müsste es so weiter gehen, wie bei der relativ extremen Darstellung mit dem sog.  „Josefspfennig“ (…wenn Josef seinem Sohn damals vor angenommenen 2011 Jahren in Bethlehem 1 Pfennig zu 5% Zins angelegt hätte): In 2011 Jahren entstehen aus 1 Pfennig mit 5% Zins pro Jahr  mit Zins und Zinseszins Forderungen in Höhe von: 295 Mia. Erden (Globi) aus purem (.999) Gold! (zB. Dirk Müller zum Josefspfennig bei TV Markus Lanz)

Ein Situation, die – wie wir wissen – schon längst an ihre natürlichen Grenzen gestossen ist und nur durch systembedingte, also „eingebaute“ immer wiederkehrende Krisen, oft mit totalen Abwertungen, bis in die heutige Zeit „gerettet“ werden konnte (…).

Zum Artikel:

NZZ Online, 14. Dezember 2011 08:29:00

«Der Schweizer Aussenpolitik ein Gesicht gegeben»

Ständeratspräsident Altherr würdigt Calmy-Rey

Applaus für die scheidende Aussenministerin Micheline Calmy-Rey. Zoom

Applaus für die scheidende Aussenministerin Micheline Calmy-Rey. (Bild: Reuters / Ruben Sprich)

Sie habe ins «Herz der Macht» gewollt, um zu gestalten, sagte Ständeratspräsident Hans Altherr in seiner Würdigung der scheidenden Bundesrätin Micheline Calmy-Rey. Er erinnerte damit an eine Aussage, die die Aussenministerin vor ihrer Wahl gemacht hatte.

(sda/tsf.)

Vor der Vereinigten Bundesversammlung zeichnete Altherr nach, was Bundesrätin Calmy-Rey gestaltet hat. Rasch habe sie die Begriffe «öffentliche Diplomatie» und «aktive Neutralität» geprägt, scheinbare Widersprüche, mit welchen Calmy-Rey die Bevölkerung für die Aussenpolitik sensibilisieren wollte, sagte Altherr.

Sie habe der Öffentlichkeit auch gezeigt, wie sie die Schweiz sieht: Als kleines, aber selbstbewusstes Land, das der Welt viel geben kann. Stets sei die Aussenministerin der Überzeugung geblieben, dass die Interessen der Schweiz nur mit einer aktiven und verstärkten Präsenz auf internationaler Ebene wahrgenommen und verteidigt werden könnten.

Für Calmy-Rey, die nach eigener Aussage «Ungerechtigkeit nicht ertragen kann», sei die humanitäre Tradition eine der grössten Errungenschaften. Für sie sei es denn auch eine grosse Genugtuung gewesen, als auf Initiative der Schweiz 2006 der Uno-Menschenrechtsrat geschaffen wurde.

Altherr erinnerte daran, dass sich Calmy-Rey stets für den Ausbau des bilateralen Wegs eingesetzt hatte. Zudem habe ihr Departement einige Erfolge in der Friedensförderung zu verzeichnen. Auch die beiden Schweizer Geschäftsleute Max Göldi und Rachid Hamdani seien gesund aus der libyschen Geiselhaft in die Heimat zurückgekehrt, und das sei es, was letztlich zähle.

Das Parlament habe Calmy-Rey als pointierte, standhafte und unkonventionelle Diskussionspartnerin erlebt, sagte Altherr zum Schluss. In ihren neun Jahren als Aussenministerin und als zweimalige Bundespräsidentin habe sie viele beeindruckt und gelegentlich auch irritiert. Sie habe «der Schweizer Aussenpolitik ein Gesicht gegeben – im Inland wie im Ausland».

«Die Schweiz ist weder machtlos noch allmächtig»

Die scheidende Aussenministerin hat in ihrer Abschiedsrede vor der Vereinigten Bundesversammlung die Schweiz dazu aufgerufen, an die Zukunft zu glauben und aktiv an deren Gestaltung mitzuwirken.

Die Schweiz müsse ihre Interessen durch internationale Präsenz vertreten, sagte Calmy-Rey. «Wer passiv abseits steht, vertritt unsere nationalen Interessen nicht – und schränkt unseren Einfluss und unsere Möglichkeiten nur ein.»

Die Schweiz müsse die Kräfteverhältnisse realistisch einschätzen, forderte die SP-Bundesrätin. «Es gibt jene, die glauben, dass wir machtlos sind und ohnehin nichts ausrichten können. Und es gibt jene, die glauben, dass wir allmächtig sind und alle Probleme lösen können. Beide liegen falsch.»

«Wir haben eine europapolitische Strategie»

Calmy-Rey blickte in ihrer Rede auch auf die neun Jahre zurück, während deren sie die Aussenpolitik der Schweiz prägte. Die Welt habe sich verändert, stellte sie fest. Die Zentren der wirtschaftlichen und politischen Macht hätten sich verschoben. Die westliche Vorherrschaft gehe zu Ende, und der Staat müsse seine Rolle in einer multipolaren und globalisierten Welt neu definieren.

Was die Europapolitik betrifft, räumte Calmy-Rey ein, dass die Schweiz mit einer Reihe von Fragen konfrontiert sei, für die noch keine Lösungen gefunden seien. «Aber wir kommen voran und haben eine Strategie, die den Weg für eine weitere Runde bilateraler Verhandlungen und Diskussionen über Anwendungsfragen der bisherigen Abkommen öffnet.»

«Das Finanzsystem muss sich ändern»

Kritik äusserte Calmy-Rey am Finanzsystem. Dieses habe sich nicht auf Grundlage eines realen Wachstums entwickelt. Seit einiger Zeit sei offensichtlich geworden, dass es sich ändern müsse. «Dies bedeutet, dass sich die Finanzmärkte regulieren und überwachen lassen müssen.»

Schliesslich sprach die SP-Bundesrätin die Armut in der Welt an. Über eine Milliarde Menschen hätten kein Geld für genügend Nahrung und eine weitere Milliarde riskiere, wieder in Armut zu versinken. «Was wir brauchen, ist ein nachhaltiges und gerechtes wirtschaftliches Wachstum – und ein solches ist ohne ein stabiles Finanzsystem undenkbar», sagte Calmy-Rey. Den eidgenössischen Räten dankte sie für die Zusammenarbeit.

[Quelle]

Lettische Bankkunden in Panik 11.12.2011

Jetzt in Lettland, am 7.12. in Griechenland (s. hier). Auch wenn es evtl. nur aufgrund einer Fehlmeldung war, viele Menschen haben eine erhöhte Achtsamkeit, kaum grundlos.

Beachtenswert sind auch die Kommentare im Anschluss. Statt Geld unter der Matratze wären vermutlich physisches Silber und Gold empfehlenswert.

Zum Artikel aus der BernerZeitung (http://www.bernerzeitung.ch), exakte Quelle nachfolgend:

Gerüchte über eine anstehende Bankenpleite führten in Lettland am Wochenende zu einem Sturm auf Bankautomaten. Vielerorts ist kein Geld mehr zu bekommen.

Alle Monate wieder? Im November räumten die Letten ihre Konten bei der Krajbanka leer (Bild), jetzt war die Swedbank dran.

Alle Monate wieder? Im November räumten die Letten ihre Konten bei der Krajbanka leer (Bild), jetzt war die Swedbank dran.
Bild: Reuters

Aus Angst vor Bankpleiten haben die Letten gestern die Geldautomaten leergeräumt. Gerüchte über Probleme bei der Swedbank und anderen in Lettland aktiven schwedischen Banken sorgten für panikartige Abhebungen.

Die Bankkunden reagierten offenbar aufgrund alarmierender Botschaften beim Kurznachrichtendienst. Heute Morgen war an 126 der 298 Geldautomaten der Swedbank kein Geld mehr zu bekommen, wie das Institut mitteilte. In den Filialen und im Internet würden besorgte Kunden nach ihrem Geld fragen, sagte der Chef der schwedischen Bank in Lettland, Maris Mancinskis.

Die Gerüchte über finanzielle Probleme seien aber «nicht nur falsch, sondern absurd», versicherte Macinskis im lettischen Fernsehsender LNT TV. Seinen Angaben zufolge hoben die Swedbank- Kunden allein am Sonntag zehn Millionen Lat (14 Millionen Euro) ab – zehnmal soviel wie sonst.

Panik bereits im vergangenen Monat

Der Chef der lettischen Finanzaufsicht, Janis Brazovskis, sagte dem Sender, die Gerüchte über die Swedbank seien über soziale Netzwerke und Kurznachrichtendienste verbreitet worden. Die Polizei ermittle, wer dahinterstecke.

Swedbank-Chef Macinskis führte die Panik-Reaktion der Kunden auch auf die überraschende Pleite der Latvijas Krajbanka im vergangenen Monat zurück. Krajbanka ist eine Tochter der litauischen Bank Snoras. Litauens Zentralbank hatte das Geldinstitut für pleite erklären müssen, ihm die Lizenz entzogen und es anschliessend verstaatlicht. Den beiden Eigentümern, dem Russen Wladimir Antonow und seinem litauischen Partner Raimondas Baranauskas, wirft die Justiz massiven Betrug vor.

Gerüchte seien grundlos

Ein Unternehmenssprecher betonte, die Position der Bank sei mehr als solide. Lettlands Bankenaufsicht erklärte, die Gerüchte seien grundlos. Es sei nicht nötig, sich um die finanzielle Situation der Swedbank zu sorgen. Die Swedbank gehört in Europa zu den am besten kapitalisierten Finanzinstituten.

Probleme in der Bankenbranche haben in Lettland eine lange Geschichte. Nach dem Zusammenbruch der Parex Bank 2008 war Lettland gezwungen, Hilfen des Internationalen Währungsfonds und der Europäischen Union zu beantragen. (ami/sda)

Erstellt: 12.12.2011, 10:43 Uhr, Aktualisiert um 13:12  [Quelle]

„Die Swedbank gehört in Europa zu den am besten kapitalisierten Finanzinstituten.“

„… zu den am besten kapitalisierten Finanzinstituten.“ Das heisst mangels Gold-Deckungspflicht wenig:  http://www.silbergrammbarren.com/

Kommentare

Peter Haller  13:31 Uhr

Nä, Panik hätte ich nicht !

Die paar Franken, die zu Ende Monat auf dem Konto liegen sind keine Panik wert.

Es sieht aber so aus, als ob das Geld heute unter der Matratze sicherer ist, als auf jeder Bank!

Bei mir sind zudem die Kontoführungsgebühren höher, als der Zins auf das Geld !

joe walz 13:07 Uhr

aus meiner sicht ist das legitim. und ich hätte auch panik.

Anastasia-Margarita Tse-Iosseliani 10:01 Uhr

Dieses Lerrräumen von Konten aufgrund irgendwelcher nebulöser Gerüchte ist eine typisch Post-sowjetische Haltung. So etwas würde man in CH nicht machen, wenn die UBS in Schieflage gerät…

Anastasia-Margarita Tse-Iosseliani 14:11 Uhr

@Müller: Das war ein Witz. Aber generell sind ZH-Kunden besser gestellt als lettische…

Gregor Müller 11:13 Uhr

Träumereinen? Da auch in der Schweiz die SNB das „Narrow Banking“ nicht durchsetzt, kann ein Banken Run auch in der Schweiz geschehen -> die letzten beissen die Hunde… ist ja wegen des „fraktionelles Banking“ auch mehr „Geld“ geschöpft werden darf, als wirklich da ist (ca. 90%). Niemand versteht, weshalb Banken solche Risiken auf Kosten der Steurzahler bewirtschaften dürfen+Gewinne abschöpfen..

Alejandro Galan 08:27 Uhr

Der Kern des ganzen mafiösen Bankensystems in Lettland ist die künstlich erzeugte Bank Citadele (75 % Staat, 25 % EBRD (EU Bank for Reconstruction and Development)).Cidele wurde von der Lettischen Regierung unten Zeitdruck gegründet, um Zerfall von den Bank Latvijas Krajbanka, Parex Bank und Bankas Snoras vor den Kunden verschönen. Swedbank Fall ist eine Folge des obskures Konstrukts, zu erwarten.

Warum die USA gegen IWF-Kredite zur Eurorettung sind 12.12.2011

Das dürfte keinen beobachtenden Leser verwundern, das Verhalten der UK am EU-Gipfel vergangene Woche (s. hier) und der USA jetzt und das diesbezügliche Statement von Barack Obama (aus der bernerzeitung.ch, exakte Quelle nachfolgend):

Präsident Obama: «Die Europäer sind reich genug.» Der Schweiz droht eine heikle Gratwanderung.

1/9 Die IWF-Direktorin muss zwischen den USA und Europa vermitteln. Denn die USA sind kaum gewillt, für die Schulden der Euroländer zu bezahlen. (Bild: Christine Lagarde bei einer Pressekonferenz des IWF am 24. September 2011 in Washington)

Die Staatsoberhäupter haben beschlossen, Europa mit einem Dreifach-Rettungsschirm gegen die Stürme der Finanzmärkte zu schützen: Mit dem EFSF, dem provisorischen Hilfsfonds, mit dem EMS, dem permanenten Hilfsmechanismus, und mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) als zusätzlicher Feuerwehrmann. Doch ob sich die Regierungschefs der Euroländer auf den IWF verlassen können, ist umstritten. Dort haben die Amerikaner das Sagen, und in den USA ist man von diesen Plänen alles andere als begeistert: «Die Europäer sind reich genug, und es gibt keinen Grund, warum sie das Problem nicht alleine lösen können», hatte Präsident Barack Obama bereits beim Auftakt des Gipfels verkündet.

Parallelen zwischen USA und Schweiz

Der US-Präsident steht unter dem Druck der Republikaner. Ähnlich wie die SVP in der Schweiz haben sie mögliche IWF-Kredite an europäische Defizitländer als populistische Waffe entdeckt. Besonders militant gebärdet sich dabei Jim Demint, ein republikanischer Senator aus South Carolina. Er will, dass die USA den Europäern die kalte Schulter zeigen. «Wenn die Vereinigten Staaten Europa helfen wollen, einen Weg aus der Schuldenkrise zu finden, müssen wir eine starke Führungsmacht bleiben, kein Kreditgeber in letzter Instanz», schrieb Demint kürzlich im «Wall Street Journal». «Die Regierung von Präsident Obama müsse ihre Anstrengungen darauf konzentrieren, die US-Wirtschaft zu stärken und den eigenen Staatshaushalt zu sanieren und nicht mit von China geborgtem Geld ausser Kontrolle geratene europäische Schulden begleichen.»

Die US-Politik befindet sich offenbar bereits im Wahlkampf-Modus. Auch Präsident Obama hat keine Lust, politisches Kapital für Europahilfen zu verschleudern. Am G20-Gipfel im Frühjahr 2006 hat er der Aufstockung der IWF-Kredite zwar ebenfalls zugesagt. Doch im aktuellen innenpolitischen Umfeld mit hoher Arbeitslosigkeit, sinkenden Löhnen und steigender Staatsverschuldung erinnert er sich nur ungern daran.

Der Widerstand gegen erhöhte IWF-Kredite erhält auch akademische Unterstützung. Raghuram Rajan, einst IWF-Chefökonom und heute Wirtschaftsprofessor an der Chicago University, ist zwar grundsätzlich dafür, dass sich der IWF an der Rettung des Euro beteiligt. Er betont aber auch die Gefahren: «Bei einigen Ländern besteht die Gefahr, dass die Darlehen so hoch sind, dass es für sie attraktiver werden könnte, Bankrott zu erklären anstatt die Schulden zurückzuzahlen.» Der Plan der deutschen Kanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy sieht vor, dass der IWF 200 Milliarden Euro Hilfskredite zur Verfügung stellt. 50 Milliarden Euro sollen dabei von Nicht-EU-Ländern stammen.

Das wird auch die Schweiz beschäftigen. Soll sie abseits stehen, wenn sich sogar Schwellenländer wie China oder Brasilien beteiligen müssen? In dem Fall könnte die Schweiz ihren ohnehin schon gefährdeten Sitz im 24-köpfigen IWF-Direktorium verlieren. Eine heikle Gratwanderung für Bundesrat und Nationalbank zeichnet sich ab.

Die EZB durch die Hintertür

Derweil werden die Ergebnisse des Gipfels von Brüssel in der angelsächsischen Presse sehr skeptisch beurteilt. So kommentiert die «Financial Times» wie folgt: «Die Massnahmen um den Internationalen Währungsfonds zu vergrössern und Andeutungen, die beiden Rettungsschirme zu verstärken, sind zu kleinlich und wirken zu wenig rasch, um die titanische Aufgabe zu erledigen, die Länder an der Peripherie solange zu stützen, bis das Vertrauen wieder zurückkehrt ist.»

Wie geht es also weiter? Auch die Rolle der Europäischen Zentralbank (EZB) ist nach wie vor unklar. Grundsätzlich könnte sie als Kreditgeberin in letzter Instanz für alle Schulden bürgen. Das hat der neue EZB-Präsident Mario Draghi jedoch ausdrücklich ausgeschlossen. Eine Hintertür hat er sich aber offen gelassen: Die EZB könnte den europäischen Banken mehr billiges Geld zukommen lassen und über diesen Umweg theoretisch auch die Schulden der Defizitländer finanzieren. Konkret: Wenn die EZB den Banken Geld für einen Zinssatz von einem Prozent leiht, weshalb sollten sie damit nicht italienische Staatsschulden mit einem Zinssatz von sechs Prozent kaufen? (Bernerzeitung.ch/Newsnet)

Erstellt: 12.12.2011, 12:20 Uhr     [Quelle] Warum die USA gegen IWF-Kredite zur Eurorettung sind

Von Philipp Löpfe.

Kommentare:

Peter Stoffel

13:40 Uhr

Statt zuzugeben, dass sowohl die EU als auch der Euro Fehlgebilde sind, sucht man nun Auswege, von anderen, aussen stehenden Ländern Geld zu holen. Dass die USA, die selbst Finanzprobleme haben, hier nicht mit macht, war zu erwarten und m.E. auch richtig. Sollen diejenigen dafür gerade stehen, die dem Ganzen Vorschub leisteten: Deutschland und Frankreich. Antworten


Sylvia Liatowitsch

13:39 Uhr

Ja so ist das halt, wenn „alle“ Milliarden mehr ausgegeben haben, in ihren Staatshaushalten, als ihnen zur Verfügung stand. So sind denn „alle“ in demselben Boot: hochgradig verschuldet und ebenso hochgradig schuldig ihren Bevölkerungen und den sämtlichen Mit-Nationen gegenüber. Aber ganz sicher. Antworten

Tom Dubach

13:23 Uhr

Sollte die Schweiz via IMF helfen „müssen“, dann sind ein paar „Gegengeschäfte“ fällig. Sofortige Ratifizierung der Steuerabkommen mit D und UK. Verhandlung mit Italien für ein solches. Keine Schlechterstellung von CH-Unternehmen in Norditalien. Keine Anflugbeschränkungen mehr für den Flughafen Kloten. Diese Liste lässt sich beliebig verlängern. Antworten

Stefan Jost

13:14 Uhr

Insgesamt müssen vom griechischen Schuldenschnitt und anderen Debakeln etwa 1000 Milliarden Euro abgeschrieben werden. Über mehr oder weniger Zwischenschritte werden die Abschreiber letztlich bei allen EU-Bürgern ankommen: etwas weniger Lohnerhöhung, etwas mehr Inflation, etwas mehr Mehrwertsteuer etc. Die Politiker, Bank-Manager und Aktionäre werden die Schulden schon zu verteilen wissen 😦 Antworten

Beat Müller

13:14 Uhr

Redet doch endlich einmal im Klartext! Einen Rettungsschirm gibt es nicht! Die Staaten haben ein Schuldenloch. Dieses soll mit einem grösseren Schuldenloch (EFSF) zugedeckt werden, welches von einem noch grösseren Loch (EMS) gedeckt werden soll, das mit dem grössten Loch IWF überlagert ist. Das muss zum Knall führen. Bittet doch mal die Politiker zur Kasse, diese sind unfähig. Antworten

dan meier

13:39 Uhr

Schulden mit Schulden aufwiegen und sich selber systemrelevant schimpfen: Bankenlogik. Wer bleibt wohl im Regen stehn, wenn die Musik zu spielen aufhört? Die, die immer zahlen, die 99%. Aber ja, die Bewegung ist sinnlos, ihr diffuses Unbehagen zu wenig zielgerichtet und Kritik am System wird erst erhört, wenn es zu spät ist ist. Wer zahlt, befiehlt? Denkste: Wer befiehlt, lässt zahlen und kassiert

Josef Hoifstetter

13:08 Uhr

Lieberr den Sitz im IWF verlieren, als an die Chaosstaaten noch mehr Geld zu verschwenden. Dort ist ein Fass ohne Boden. Dazu brauchen wir auch einen neuen Bundesrat im Finanzministerium und nicht Eveline Widmer-Schlumpf welche alle Forderungen von anderen Staaten erfüllt. EWS ist eine Verteilministerin welche uns in die gleiche Situation führen will wie die EU-Staaten. Antworten

Marin Melcher

13:05 Uhr

Ich Frage mich schon langsam ob die Medien auch von den Baken, Spekulanten, Baroso oder VanRapoy bezahlt werden. Ihr seid die Populist für die Banke und die Diktatur EU, wo landet echt das Geld vom IWF bei den Bürgern, oder Im CasinoRad der Banken? Es wird zeit das die Medien die Wahrheit bringen und nicht die Nachrichen so Nach Richten wie es die Banken und EU will. Zensur? das kanst du sehr gut! Antworten

Harald Rieder

13:03 Uhr

Die Mechanismen sind seit 2008 diesselben. Mehr Geld zum Nulltarif den Banken. Diese wissen ohnehin nicht wohin damit da Vertrauen an allen Ecken fehlt. Dann klopft der Regulator an und meint ihr Banken muesst jetzt mit billigem Geld Staatschulden kaufen. Hintendrein die Politiker blasen ins selbe Horn. Danach Verlust. Und zu guter Letzt die Presse „seht nur die blöden, bösen, gierigen Banken !“ Antworten

James Lehmann

13:03 Uhr

Na gut, Amerika wäre ja blöd, würden sie den Europäern helfen. Sie sollen für jedes Jahr dankbar sein, in dem Sie noch denken können, sie wären die Krönung der Schöpfung. Antworten

Stefan Jost

12:59 Uhr

Der IWF hat gar nicht so viel Geld, um die EU-Schuldenstaaten zu finanzieren. Die reichen EU-Staaten geben zuerst dem IWF Kredite, damit der IWF das Geld weiter gibt.
Die EU macht diesen Umweg nur, weil man den EU-Bürgern versprochen hat, dass ein EU/Euro-Land nicht haftet für die Schulden von Bankrottstaaten. Nun kommt die Haftung hinten herum – wie so vieles in der EU. Antworten

Peter Rohrer

12:53 Uhr

Super Idee, den Banken für 1% Geld leihen, damit sie damit Staatsanleihen mit 6% kaufen können Das macht dann 5% Rendite. Und falls die Staatsanleihen dann doch platzen gibt man den Banken nochmals Geld, weil sie ja systemrelevant sind. Antworten

Ralph Sommerer

13:37 Uhr

Ihrem Kommentar ist nichts hinzuzufügen! Ausser vielleicht der Tatsache, dass Zinsen für Staatspapiere aus Steuermitteln bezahlt werden. Diese werden wiederum vom Mittelstand bezahlt, da Kapital und Unternehmen (aka „Reiche“) im trickle-down Neoliberalismus nicht besteuert werden dürfen. Somit bezahlt also der Mittelstand für die 5% Rendite der Banken. Wie Sie sagen: Super Idee!

Alex Renge

12:47 Uhr

Die EZB wird letztlich die Staatsanleihen der Südeuropäer kaufen. Man wartet nur noch eine Anstandsfrist ab, um Merkel das Gesicht wahren zu lassen. Bis dahin hat sie dann auch ihren Koalitionspartner, die FDP, weichgeknetet, die sich im Moment noch vehement gegen solche Stützungskäufe wehrt und mit dem Bruch der Koalition droht. Alles nur eine Frage der Zeit. Antworten

Robin Hübscher

12:45 Uhr

es wird diskutiert und verhandelt und es werden verträge abgeschlossen doch das geld ist ja da, nur am falschen ort. nehmen wir doch das geld einfach, dass man sich wieder wichtigeren problemen zuwenden kann! Antworten

Francois Stocker

12:42 Uhr

Die eigentliche Frage schein wegen des Schweizer Sitzes im Direktorium in den Hintergrund zu rücken. Es ist aber einfach auch eine Frage der Verhältnismässigkeit… Muss die Schweiz im Direktorium vertreten sein, muss sie überhaupt im IWF vertreten sein? Leidenschaftslos und neutral betrachtet, ist der IWF für die Schweiz nur ein Prestigeposten mit Kosten ohne grossen Nutzen. Und jetzt? Antworten

Alois Leimgruber

13:43 Uhr

Genau dieser Prestigesitz ist mit einem Kredit von der Schweiz von ca. 18 Mrd.
unterlegt. Frage ob wir jemals dieses Geld wiedersehen werden ?

Alex Renge

13:00 Uhr

@F. Stocker: Der direkte Nutzen ist vielleicht nicht gross, aber die Schweiz kann wichtige Entscheidungen beeinflussen, die auch den Finanzstandort Zürich betreffen. Ausserdem sind IWF-Kreditvergaben an Good Governance des Empfängers geknüpft (Korruptionsabbau, Demokratie, …), was in der humanitären Tradition der Schweiz liegt.

Peter Strahm

12:41 Uhr

Brasilien ist nicht mehr ein Schwellenland mehr, die haben Geld und die Wirtschaft floriert!

Kommentare jeweils aktualisiert