Die Griechen räumen Konten leer 7.12.2011


Jetzt sind es „die Griechen“. Wann werden die Schweizer, die Deutschen, die Oesterreicher, die …

zu „die Griechen“, die ihre Konten leerräumen? Beachtenswert sind auch die Kommentare im Anschluss,

logisch konsequent sind schon die beiden hier als jüngste genannten, hier direkt nachfolgenden,  Kommentare von Andreas Moser und Karin U. Müller (fett von uns)

Andreas Moser 11:09 Uhr

Nützt nichts, € abzuheben und sie vielleicht in der CH oder Skandinavien wieder einzuzahlen. Einzige Rettung ist es, physisches Gold und vorallem kleine Stückelungen von Silber zu kaufen. Edelmetalle gehen nie pleite, da keine Schulden dahinter stehen. Unser Geld wird ja mit Schulden kreiert. Schuldenblasen zerplatzen bald und damit wird auch Papiergeld vernichtet in Hyperinflation/Währungsreform!

Dazu zB. http://www.silberpension.ch/ oder
PapierSCHEINE halten nicht ewig, in http://silbermuenzgeld.wordpress.com/

Kommentar von Karin U Müller 07.12.2011 09:49 Uhr

am besten kaufen sich die griechen für ihre geld auch noch edelmetalle (physisch natürlich). denn falls eine hyperinflation kommt, sind auch die nötli zuhause nix mehr wert. ich sorge mich um meine PK. nur darf ich davon kein gold kaufen, nur immobilien. aber bei einem totalzusammenbruch werden auch die hauseigentümer teilenteignet. hatten wir alles schonmal!

Zum Artikel:

Seit Ausbruch der Schuldenkrise haben griechische Sparer und Firmen massiv Kapital von ihren Konten abgezogen. Dies erinnert an den «Silent Bank Run» in Argentinien vor wenigen Jahren. (…)

Rund 60 Milliarden Euro sind in den letzten zwei Jahren abgeflossen: Eine Frau an einem Bancomat in Athen.
Bild: Reuters

Seit Anfang 2010 mussten Banken in Griechenland einen massiven Rückgang der Spar- und Termineinlagen hinnehmen. Die Verunsicherung und das Misstrauen gegenüber dem Finanzsystem des maroden Landes schlagen damit direkt auf die Kapitalisierung der Banken durch: Seit Ende 2009 haben die griechischen Sparer 25 Prozent ihrer Ersparnisse abgezogen – rund 60 Milliarden Euro.

Die Zahlen sprechen für sich: Anfang 2010 betrug das gesamte Volumen der Einlagen von Privaten und Unternehmen bei griechischen Banken laut «Spiegel online» noch 237,7 Milliarden Euro (knapp 294 Milliarden Franken). Bis August dieses Jahres seien 49 Milliarden Euro abgeflossen, im September und Oktober noch einmal knapp 14 Milliarden Euro.

Für den Zürcher Wirtschaftshistoriker und Bernerzeitung.ch/Newsnet-Blogger Tobias Straumann sind das eindeutige Zeichen – und sie stehen auf Sturm. «Das ist exakt dieselbe Entwicklung, die vor rund einem Jahrzehnt zum Bankrott Argentiniens geführt hat – einfach noch nicht so dramatisch.» Der Experte spricht von einem «Silent Bank Run».

«Der Geldhahn ist zu»

Was das bedeutet, machte unlängst auch Zentralbankchef Georgios Provopoulos neulich im Parlament vor der Wirtschaftskommission deutlich: «Unser Bankensystem verfügt nicht über den Spielraum, Wachstum zu finanzieren», zitiert ihn «Spiegel online». Das fehlende Vertrauen in das System wird so allmählich zur selbsterfüllenden Prophezeiung: Aus Angst vor einem Zusammenbruch entziehen die Griechen ihren Banken die Mittel, die sie zur Gewährleistung der Liquidität der griechischen Volkswirtschaft dringend benötigen.

Zu spüren bekommen das Private genauso wie Unternehmen. «Die Banken haben den Geldhahn zugedreht», sagt Nikos Ikonomu, Journalist bei «Aggelioforos» der grössten Zeitung der Region Thessaloniki, gegenüber Bernerzeitung.ch/Newsnet. In den letzten zehn Jahren habe jeder für alles einen Kredit bekommen – jetzt erhalte nicht einmal mehr ein Darlehen, wer finanziell gut dastehe.

Panik am Bancomat

Die Entwicklung zeigt exemplarisch, wie Politik und Finanzsystem auf fatale Weise zusammenspielen: Am stärksten war der Geldabfluss im Herbst 2011, auf dem Höhepunkt der politischen Krise, als Ex-Premier Giorgos Papandreou mit dem Ruf nach einem Referendum über das EU-Sparpaket für Aufregung sorgte. Die Panikbezüge stoppten erst, als sich die Lage in Athen Mitte November wieder beruhigte und mit dem Technokraten Lukas Papademos die Aussicht auf Stabilität in der Regierung wieder hergestellt war.

Das ist auch der Eindruck von Nikos Ikonomu. «Die Lage ist längst nicht mehr so dramatisch wie noch im Sommer», bestätigt er. Die allgemeine Stimmung in der Bevölkerung beschreibt er als abwartend: «Man ist erleichtert über die neue Regierung und traut Premier Papademos einiges zu.» Immer lauter würden die Stimmen, die forderten, der Technokrat solle die Macht nicht bereits im Februar abgeben, sondern noch einige Monate länger regieren.

Wirtschaftshistoriker Straumann sieht jedoch nur eine Lösung. Und die liegt nicht in Athen, sondern in Berlin, Paris und Brüssel: «Der einzige Weg ist eine Garantie der Europäischen Zentralbank. Sie müsste bis auf Weiteres sämtliche griechischen Anleihen aufkaufen.» Dadurch, so Straumann, würde Zeit gewonnen – Zeit, die Merkel, Sarkozy und Co. schleunigst für eine stärkere finanzpolitische Integration Europas nutzen müssten. «Ohne Eurobonds sehe ich nicht, wie der griechische Bankrott mittel- bis langfristig noch abgewendet werden soll.» Experte Straumann wartet lediglich noch auf den Auslöser.

Geld fliesst nicht zurück

Auch wenn Papademos die Gemüter etwas zu besänftigen vermochte, bleibt das Problem bestehen. Denn das Kapital fliesst nicht zurück auf die Konten. Der Präsident der griechischen Behörde zur Bekämpfung der Geldwäscherei, Panagiotis Nikoloudis, vermutet laut «Spiegel online», dass rund ein Fünftel ins Ausland transferiert wird. Die Banken machten sich die Angst der Leute zunutze und böten ihren Kunden ganz direkt an, Vermögen nach Deutschland, Liechtenstein oder in die Schweiz zu transferieren, sagt Nikoloudis gegenüber dem Nachrichtenmagazin.

Auch Journalist Ikonomu kennt Leute, die ihr Geld ausserhalb Griechenlands in Sicherheit bringen: «Dabei kommen so exotische Destinationen wie der Libanon ins Spiel.» Hauptsache nicht in Europa, scheint das Credo zu sein. Ein grosser Teil der Kleinsparer habe aber ganz anderes im Sinn: «Die meisten Leute müssen meiner Meinung nach ganz einfach von diesem Geld leben.»

«Einzig die Wut auf Brüssel wächst»

In den vergangenen zwei Jahren haben im Land 300’000 Menschen ihren Job verloren. Aktuell, so Ikonomu, würden in vielen Branchen die Löhne neu ausgehandelt. «Wir Journalisten werden wohl nach dem neuen Tarif 20 Prozent weniger verdienen», gibt er ein Beispiel. Ein Volk muss verzichten – und macht sich deshalb an seine Ersparnisse.

Denn billiger ist das Leben in Griechenland nicht geworden. Neue Abgaben werden eingetrieben, etwa eine Solidaritätssteuer und eine Immobiliensteuer. Immerhin habe der Staat in den vergangenen Monaten auch die Elite zur Rechenschaft gezogen: «Einige vermögende, landesweit bekannte Steuersünder wurden verhaftet – das ist ein deutliches Zeichen an die Leute», sagt Ikonomu.

Entsteht im geschundenen Land gar eine neue Moral, ein Ethos der bürgerlichen Verantwortung? Im Gegenteil, sagt der Journalist aus Thessaloniki: «Das egoistische Denken ist stärker geworden.» Gemeinsam kämpfe man vor allem in einer Sache: «Die Wut auf Merkel und Sarkozy, auf das Spardiktat aus Brüssel, wächst weiter. Das halte ich für sehr gefährlich.» (Bernerzeitung.ch/Newsnet)

Erstellt: 07.12.2011, 06:07 Uhr Von Amir Ali inkl. Kommentare

Beachtenswert logisch konsequent sind schon die beiden hier als jüngste genannten, hier direkt nachfolgenden,  Kommentare von Andreas Moser und Karin U. Müller vom 07.12.2011 (fett von uns) [siehe auch oben, dito]

Andreas Moser

11:09 Uhr

Nützt nichts, € abzuheben und sie vielleicht in der CH oder Skandinavien wieder einzuzahlen. Einzige Rettung ist es, physisches Gold undvorallem kleine Stückelungen von Silber zu kaufen. Edelmetalle gehen nie pleite, da keine Schulden dahinter stehen. Unser Geld wird ja mit Schulden kreiert. Schuldenblasen zerplatzen bald und damit wird auch Papiergeld vernichtet in Hyperinflation/Währungsreform!

Dazu zB. http://www.silberpension.ch/ oder
PapierSCHEINE halten nicht ewig, in http://silbermuenzgeld.wordpress.com/

Karin U Müller

09:49 Uhr

am besten kaufen sich die griechen für ihre geld auch noch edelmetalle (physisch natürlich). denn falls eine hyperinflation kommt, sind auch die nötli zuhause nix mehr wert. ich sorge mich um meine PK. nur darf ich davon kein gold kaufen, nur immobilien. aber bei einem totalzusammenbruch werden auch die hauseigentümer teilenteignet. hatten wir alles schonmal!

Alle Kommentare vom 07.12.2011  (zT. nur mit Uhrzeit zitiert)  und 08.12.2011:

Alle Kommentare vom 07. (zT. nur mit Uhrzeit zitiert)  und 08.12.2011:

Adrian Nyfeler

08.12.2011, 08:46 Uhr

Es scheint bei dem Ausmass der Probleme unausweichlich, dass wieder jede Schuld mit Gold, Silber, Platin, etc hinterlegt werden muss.

Seit dem Ende von Bretton Woods hat sich die Finanzkaste durch den Mangel an Kontrolle ungehindert am Spielgeld bedienen und bereichern können. Damit muss Schluss sein!

Selbst eine geringe Anbindung würde aber die Goldpreise sofort ins Unermessliche steigen lassen

Peter Braun

08.12.2011, 05:57 Uhr

hallo ihr griechen, zieht euch aus dem euro zurück. macht die drachme wieder klar. alles andere ist rausgeschmissenes geld. wenn ihr wissen wollt, wie man es nicht machen sollte, sieht einfach nach deutschland. wir können nichts ändern. wir sind nur ein stern auf der amerikanischen flagge. ihr könnt es schon. viel glück. drücke euch die daumen

Peter Gutknecht

08.12.2011, 00:17 Uhr

Bei den niederen Zinssätzen ist es vernünftig, beim leisesten Zweifel an der Bonität des Schuldners (also der Bank) alles Geld abzuheben. Denn unter der Matratze ist es sicherer und wirft nur unmerklich weniger Zinsen ab

Peter Werner

07.12.2011, 14:34 Uhr

Solange das Geld dann wieder irgend einer Bank zugute kommt, bleibt es egal ob die Griechen das Geld von der griechischen Bank wegbringen. Die Finanzmafia erhält ja trotzdem ihr Monopoligeld. Die Brut muss ausgeblutet werden!

M. Fischer

07.12.2011, 20:46 Uhr

@Schmid: Heisst das, Banker sind alles Staatenlose Zombies welche eigentlich nur das Beste für die Weltbevölkerung wollen? Wow, da bekommt der Ausdruch „Gutmensch“ ja ganz eine andere Bedeutung! Eine Frage noch: Können Staaten ohne Banken und was machen Banken ohne Staaten? Ich glaube nicht, dass der Staat als Volksverbund verliert, einer Gruppe von Wirtschaftskriminellen Vertrauen schenken?

Cédric Schmid

07.12.2011, 17:30 Uhr

Herr Werner: Gerne kläre ich Sie auf: So lange die Staaten sich weiterhin verschulden, werden die Banken immer mehr Macht erhalten. Denn die Kreditgeber (Banken) können „befehlen“, was die Schuldner (in diesem Fall hoch verschuldete Staaten) zu tun haben. Also: das Problem liegt nicht bei den Banken, sondern bei den Missmanager, genannt „Regierung“. Noch Fragen?

Reto Stadelman

07.12.2011, 12:41 Uhr

Das egoistische Denken ist stärker geworden… Das fasst die Probleme der westlichen Welt und in diesem Fall auch die Probleme von Griechenland perfekt zusammen… Man ist nie selber schuld, das gilt auch für Schuldensünder in der Schweiz oder Politiker die Wahlen verlieren, man ist NIE selber schuld… Ich fühle mich leider immer weniger wohl in unserer westlichen (Verfalls)Gesellschaft…

Reto Stadelman

07.12.2011, 18:34 Uhr

Leider stimmt das nicht Herr Meier. Es lässt sich nicht generel sagen woher dieser Egoismus kommt. Ein Teil davon ist menschlich und sinnvoll, aber wenn er „überkultiviert“ wird zerstört es unsere Gesellschaft und das System in dem wir leben. Zudem sollte ein inteligenter Mensch wissen das man nichts verbessert wenn man ebenfalls überegoistisch ist… Daher sind auch viele Kleinen mitschuldig…

Erich Meier

07.12.2011, 16:03 Uhr

Der Egoismus ist grösser geworden ? Die Kleinen sehen eben, dass die Grossen nur auf Macht und Prestige (möglichst grosse Eurozone) aus sind und die Kleinen den Preis dafür zahlen sollen. Drum haben die Kleinen keine Lust, Melkkuh der Grossen zu sein und ahmen deren Egoismus einfach nach. Daraus kann man ihnen keinen Vorwurf machen. Das Problem kommt von oben.

Massimo Casagrande

07.12.2011, 14:38 Uhr

Dann würde ich in den Süden auswandern.

Christoph Geiser

07.12.2011, 12:35 Uhr

In der Rezession werden die Leute das Geld wahrscheinlich eher ausgeben als es andernorts zu horten. Was nutzt das Geld auf der Bank wenn der Rauswurf aus der Wohnung droht?

Hans Imeichen

07.12.2011, 12:23 Uhr

Wartet jetzt. Jetzt kommt demnächst Portugal und Spanien mit demselben Effekt. Denn sie wissen alle, dass die EU seit Neuestem nicht mehr nur bedinungslos stützt. Staatspleite möglich. Geld fliesst zu einem grossen Teil in „die sichere Schweiz“. Unsere liebe SNB kauft dann noch mehr faule Euro-Eier. Ist doch herrlich, dieses undenliche, undurchschaubare Geflecht namens „Weltwirtschaft“

Walter Schneider

07.12.2011, 11:35 Uhr

Panikmache. Das „grosse Geld“ ist schon längst aus Griechenland abgezogen

Andreas Moser

07.12.2011, 11:09 Uhr

Nützt nichts, € abzuheben und sie vielleicht in der CH oder Skandinavien wieder einzuzahlen. Einzige Rettung ist es, physisches Gold und vorallem kleine Stückelungen von Silber zu kaufen. Edelmetalle gehen nie pleite, da keine Schulden dahinter stehen. Unser Geld wird ja mit Schulden kreiert. Schuldenblasen zerplatzen bald und damit wird auch Papiergeld vernichtet in Hyperinflation/Währungsreform!

Olbricht Heinz

07.12.2011, 22:04 Uhr

Und das passiert mit allen Währungen, fast gleichzeitig. Denn Geld ist nur ein Versprechen das von korrupter Wirtschaft und Politik nicht gehalten wird.

Tom Dubach

07.12.2011, 14:41 Uhr

Nützt für den Griechen sehr wohl! Wenn nicht gleich der ganze Euro verschwindet, sondern lediglich Greichenland aus dem Euro aussteigt, dann können relativ harten Euros wieder gegen weiche Drachmen umgetauscht werden. Was soll denn einer mit 1 Kg Gold, wenn er eine Jeans kaufen will?!

Fritz-Ulrich Hein

07.12.2011, 10:43 Uhr

Ein Volk, welches in der Not nicht zu seinem Land steht, hat dieses nicht verdient

Isabella Cottini

07.12.2011, 16:25 Uhr

Was ist mit all den Schweizern die im Ausland Ihre Geld ausgeben und somit ihrem eigenen Land schaden?

Leo Ruegg

07.12.2011, 15:00 Uhr

Dass das Land in den letzten Jahrzehnten bankrott politisiert und gewirtschaftet wurde sehen natuerlich immer mehr Buerger Griechenlands.

Lesen sie doch mal den Artikel in der aktuellen Welt-Online „Griechenlands Staatsapparat außer Kontrolle.“ Hand aufs Herz, wozu soll man da noch stehen. Dieser Augiastall auf einer Buehne waere ein gigantisches Schauspiel!

Rolf Winters

07.12.2011, 14:50 Uhr

Und sie selbst wären wohl so edelmütig und würden in einer solchen Situation mit ihrem Privatvermögen haften. Das ich nicht lache!

Bruno Oerig

07.12.2011, 10:35 Uhr

Ich höre und lese immer wieder: Der Staat kann nur ausegeben, was er einnimmt. Man könnte aber ebenso sagen, der Staat kan nur ausgeben was ihm aufgedrängt wird. Wer wohl hat alle diese Regierungen in finanziellen Dingen beraten? Alle Staaten bedienen sich der Beratung privater Firmen, letztlich sind es diese, im Halfter der Grossfinanz, welche die Schuldenmacherei ebenso mit zu verhaben

Karin U Müller

07.12.2011, 09:49 Uhr

am besten kaufen sich die griechen für ihre geld auch noch edelmetalle (physisch natürlich). denn falls eine hyperinflation kommt, sind auch die nötli zuhause nix mehr wert. ich sorge mich um meine PK. nur darf ich davon kein gold kaufen, nur immobilien. aber bei einem totalzusammenbruch werden auch die hauseigentümer teilenteignet. hatten wir alles schonmal!

Roger Mettler

07.12.2011, 09:38 Uhr

Dem Griechen war es völlig egal, wie der Staat seine immer höheren (staatlichen) Löhnen bezahlte, es war im auch egal, dass er schon deutlich vor 60 Jahren in Pension gehen konnte (zahlt ja auch der Staat), die immer höhere Rente nahm man dankend, kaufte sich dazu noch ein Ferienhäuschen und genoss die immer zahlreicher werdenden Sondervegütungen. Und nun jammern sie, da alles auf Pump gebaut war

Peter Fricker

07.12.2011, 09:38 Uhr

Da war also doch noch viel Geld. Die Griechen als super Abzocker im Euroraum. Das hätte ich nicht gedacht. Lasst die Griechen pleite gehen, denn aus dem Euro-Ghetto kommen wir nicht mehr raus. Hortet Eure wertvollen Schweizer Franken, investiert in Papiere mit guten Dividenden

martin rohner

07.12.2011, 13:39 Uhr

„Hortet Eure wertvollen Schweizer Franken“….Die mit was abgesichert sind? Mit Dollal und Euro! Auch der Franken ist längst nicht mehr das Papier wert, auf dem dieser Gedruckt ist! Im Fiat System ist „Geld“ nur durch Vertrauen gedeckt! Deshalkb ist der Fr noch „wertvoll“ und bekommt DE trotz knapp 2Billionen Schulden noch moderate Kredite. Machts wie die Amis mit den 3G. Guns, Gold and goods…

martin rohner

07.12.2011, 09:37 Uhr

Eigentlich ist die Sache relativ einfach. Im Fiat Money System ist es weder erwünscht noch möglich, Schulden wirklich zu tilgen. Würde alle ihre Schulden tilgen, gäbe kein Geld mehr im Umlauf.

Ich würde mich auf „Odious depts“ Berufen. Wenn die Kriterien dazu eingehalten wurden, ist der Fall erledigt! Es ist übrigens die Bankenrettung 2.0 in diesem Jahr, es geht nicht um Länder…

Melanie gatzke

09:12 Uhr

Schon einige Jahrzehnte hat die Masse der Bürger aufgehört zu denken. Man arbeitete, machte Party, Spaß-Vergnügen- man lebte, man sorgte sich nicht darum wo was herkommt, was die Politiker treiben.

Wie oft hörte man, das interessiert mich nicht. Dabei war es allerorten sichtbar, was sich tut.

Jeder hätte erkennen müssen, der Staat kann nur ausgeben, was er einnimmt. Jetzt wachen sie auf

Lars Böttner

09:06 Uhr

„Auch die Elite wird zur Rechenschaft gezogen“. Das mag ja ein gutes Zeichen sein, es wird aber kaum etwas am Kern der Problematik ändern. Die Leute die wirklich vermögend sind, wissen wie sie ihre Schäfchen ins Trockene bringen. Dass Die Bürger ihr Geld abziehen, ist absolut verständlich. Wenn permanent von oben herab auf das Volk gedroschen wird, ist die Reaktion mehr als verständlich

Heinrich Baur

08:48 Uhr

Solange die griechische Elite das Volk ausbeutet, in Genf zynisch Partys feiert und ihre Milliarden hortet, dabei sogar im TV erklärt keinerlei Verantwortungsgefühl gegenüber ihren Landsleuten zu empfinden, solange einige Schweizer die Aufweichung des Bankgeheimnisses und den gläsernen griechischen Millionär, als moralisches verwerflich betrachten, solange werden Stützungsmassnahmen pervertiert!

peter ess

09:05 Uhr

‘keinerlei Verantwortungsgefühl gegenüber Landsleuten’ – dem stimme ich zu und umgekehrt starkes nationales Selbstbewusstsein. Wenn ich wiedereinmal Lust dazu habe, werde ich mich in den griechischen Bürgerkrieg und das Obristensystem der Nachkriegszeite reinlesen. Keine 60 Jahre zurück und nur die Geoproxmität, Nato, Kirche hat mE GR vor dem absoluten GAU im letzten Jh. gerettet.

Gregor Müller

08:34 Uhr

Wenn sich gleichzeitig Vermögen von… auftürmen +dafür erst recht bei denen gespart wird, die“eh“nichts haben, nennt sich DAS Kapitalismus. Meiner Meinung nach ist dieser Zustand falsch, wenn auch für Kapitalbesitzer wünschenswert. Zudem verschwinden täglich ca.150 Arten, Landstriche versteppen, Grundwasser geht zur Neige..Das ist wahrlich eine gutes?System. Sinnloser Konsum… Lös?=Banken Run!!

Peter Haller

08:11 Uhr

Das ist das einzig richtige.

Letzten Freitag wollte ich Weihnachstgeschenke einkaufen, natürlich kaum Bares dabei, wie es sich für einen anständigen Gutmenschen gehörrt, und prompt ging die EC-Karte nicht, gebrochen !

zum Gück hatte ich noch genug Benzin im Tank, um nach Hause zu kommen. ohne Geschenke.

Ein Wochenvorrat an Bargeld ist das absolute Minimum !!

Robert Herz

09:49 Uhr

Mit nur einer Karte im Sack sind sie noch lang kein anständiger Gutmensch!

Bernhard Vontobel

09:17 Uhr

@ Herr Haller: Bitte informieren Sie sich zum Wort „Gutmensch“. Ich vermute, sie kennen die Bedeutung nicht.

Sandro Schwoll

09:16 Uhr

Ein neues Portemonnaie, das die Karten besser schützt, wäre wohl günstiger.

James Lehmann

08:10 Uhr

Das ist halt unser System. Einige wenige profitieren und man muss wachsen, um nicht unter zu gehen. Zinsen müssen gezahlt werden. Der Staat verschuldet sich und die privaten Haushalte ebenfalls. Wer profitiert sind einige wenige, die an den richtigen Positionen hocken und als Gläubiger gelten. Wieviele haben schon geschrieben, dass sowas irgendwann zum Kolaps führt? Wir werden weiter sehen…

lucius mayer

08:08 Uhr

Das Verhalten der Griechen ist durchaus folgerichtig. Nach der Umstellung auf die Drachme und deren Abwertung werden TEuros im Umlauf trotzdem nur zum ursprünglichen Kurs bei dessen Einführung eingetauscht. Man erinnere sich nebenbei: CHF 20 Vreneli, bis 1949 geprägt, kosten heute je CHF 300

lucius mayer

08:40 Uhr

Sehr geehrter Herr Haller, Meinen Sie wirklich, die Eidgenossenschaft sei gegen Hyperinflation immun? Tatsächlich ist Gold VIEL wertbeständiger als Papiergeld.

Peter Haller

08:26 Uhr

Birnen und Äpfel !

Das Vreneli ist nur wegen dem Gold noch was Wert!

Versuchen Sie mal eine 20er Banknote aus der Zeit für 300 Franken zu verkaufe, dann sehen Sie, was ich meine.

Gregor Surer

07:57 Uhr

Die Griechen sollten nicht unterstützt werden, ohne Einsicht der eigenen Verschuldung, Einführung klarer Regeln und Abschaffung der Korruption – sonst ist Hellas ein Fass ohne Boden und gehört nicht künstlich am Leben erhalten. Die Elite dort sind eine Kaste, die seit Jahrzehnten das Land und die Leute ausnehmen und nur mit gepumpten Geld der Bevölkerung Geschenke macht wie hohe und frühe Renten

Alex Renge

09:32 Uhr

Da haben Sie Recht. Leider scheinen weder Einsicht noch Dankbarkeit griechische Stärken zu sein. GR hat über 30 Jahre enorme Gelder aus Brüssel bekommen, und zum Dank wird jetzt die EU verflucht, weil sie zur Abwechslung mal etwas einfordert. Hier lebende Griechen haben mir erzählt, dass GR an der Misere selbst Schuld ist, und die Leute dort es auch genau wissen – aber niemals zugeben würden

Amon Scherrer

09:09 Uhr

@Wartenberg: recherchieren Sie, wieviele Prozent der Bevölkerung in GR teilweise oder ganz ihren Lohn vom Staat beziehen, dann sehen Sie das Problem.

Max Wartenberg

08:11 Uhr

„Geschenke macht wie hohe und frühe Renten.“ Wer macht sich diese Geschenke und zieht hohe und frühe Renten? Es sind in erster Linie die Staatsangestellten. Mit den neuen Gesetzen will die Regierung diese Privilegien nun reduzieren. Ist aber nur eine Komponente des Problems.

Richard Kunz

07:53 Uhr

Also wenn irgend jemand hier noch auf eine echte Lösung seitens Regierung glaubt, der lebt auf einem anderen Planeten. Nicht nur die Schulden in Griechenland sondern (Japan,USA,Europa) sind nicht mehr zu sanieren. Das sind schlicht Unsummen welche nur eine Schlussfolgerung zulässt. Es gibt keine Möglichkeit mehr dies zu korrigieren. Staatsbankrott, Hyperinflation oder Jahrzente lange Deflation…

Eron Thiersen

09:35 Uhr

Gegen die Verbreitung und Anerkennung dieser Fakten sind Wissenschaft + Politik, das würde für diese Eliten bedeuten versagt zu haben und damti das Lohn- und das willkürliche Kastensystem. Vor den Folgen hat diese Kaste enorme Angst! Es ist kein Zufall, das militärische Milizsysteme zu Berufsarmeen umgebaut werden. Syrien findet gemässigt auch in GB, USA und GR statt, oder wie nennt man das sonst?

Max Wartenberg

07:52 Uhr

Ich kann das Verhalten der Griechen nachvollziehen. Unter der Matratze sind Euros sicherer als auf dem Bankkonto, Da können sie nicht plötzlich in Drachmen umgewandelt werden mit starkem Wertverlust und falls der Staat eines Tages Bankkonten plündern sollte (Beisp. Argentinien wie im Artikel erwähnt) kann er nicht viel holen. Die Regierung muss zuallererst das Vertrauen des Volkes wieder gewinnen

stefan eich

07:49 Uhr

Wieso sollte griechenland wut auf brüssel habe?? griechenland erhielt schon genug gelder!! und passiert ist nicht. nochmals geld erhalten und es passiert wieder nichts. anstatt immer nur zu erhalten würden sie lieber mal was machen!

martin rohner

09:28 Uhr

GR erhielt nur auf dem Papier Geld! Dieses floss flugs zurück zu den Gläubigern (V.A. DE + FR Banken!). Die Situation heute. X Milliarden mehr Kredite aufgenommen, Verschuldung innert 2 Jahren fast verdoppelt, das Tafelsilber privatisiert und die Wirtschaft am Ende.

Nicht GR, die Banken wurden gerettet! Ps. SChuldenschnitt von 50% stimmt NICHT! Es sind 50% der SChulden übder der 100% Marke.

Hans Widmer

07:41 Uhr

Jetzt gönnt doch den Griechen endlich die Insolvenz.

Ein Ende ohne schrecken ist beduetend besser als ein Schrecken ohne Ende. (Ja ich mein es genau so wie ich es geschrieben habe.)

Tom Hunziker

07:32 Uhr

Wann ist Deutschland bankrott?

Eron Thiersen

07:23 Uhr

1. Ein logischer Schritt – den Banken und der Politik ist nicht zu trauen! 2. Griechenland ist schon lange Bankrott – wohin die Rettungsgelder fliessen, weiss der Geier. 3. Griechenland verliert seine Jugend und damit Innovation + Renteneinzahler – das Land vergreist und verarmt. 4. Dieses Schicksal droht allen verschuldeten Ländern und ist der Beginn eines zusammenstürzenden Kartenhauses

Linus Huber

06:35 Uhr

Natürlich ist Griechenland bankrott. Die Frage ist, wer eigentlich die Kosten tragen soll. Die Banken, welche sich verspekulierten oder soll die Last wieder auf alle Bürger verteilt werden, wie bis anhin? Sozialismus fuer die Banken und Kapitalismus fuer den Bürger scheint die beliebte Strategy zu sein. Die Verletzung der Rechtsstaatlichkeit wird sich eines Tages rächen

Dan Horber

06:21 Uhr

Griechenland ist nicht vor dem Staatsbankrott zu retten. Das sehen offensichtlich auch die Griechen ein. Allerdings können nur die Griechen selber ihr Land aus dem Sumpf ziehen. Doch dieser Wille scheint zu fehlen. Wie kann ein (Griechen-)Land von der EU Solidarität einfordern, dass nicht einmal sich selber gegenüber solidarisch ist?

Werner Hürlimann

09:41 Uhr

@ESS: Der Unterschied zu damals ist dass wir heute bereits in massiver Überbevölkerung leben, Mehr Ressourcen abbauen, als wir verwenden und davon auch noch 30% wegwerfen. Fachleute produziert der Westen wie der Osten inflationär, die Nachfrage verlangt nach billigen Arbeitskräften und nicht nach Gebildeten. Von beiden hat man genug und zu viel, eine Belebung findet nicht mehr statt!

peter ess

07:41 Uhr

Werner Hürlimanns’ Kommentar erinnert an die griechische Abwanderung in den 50er undi ich fand die griechische Diaspora in Sydney und Melbourne äusserst interessant und belebend.

Werner Hürlimann

07:28 Uhr

@Schweizer: Die EU schiebt Gelder über GR zurück an die Gläubiger. Die jungen Griechen wandern ab, zurück bleibt eine Greisengesellschaft die eine leere Rentenkasse vorfindet. Der Strukturwandel dauert mindestens 3 Generationen. Schulden kann GR keine bezahlen, das hat die EU bereits selber übernommen. Die EZB ist nicht mehr unabhängig, eine Schuldenabbau findet gar nicht statt!

erich schweizer

06:48 Uhr

mit dem schuldenschnitt von 50 prozent wird griechenland nicht pleite gehen dies ist klar. die eu wird ihnen weiterhin helfen und in einer periode von rund 30 jahren werden sie das geld retourzahlen können. das risiko eines unkontrollierten bankrotts besteht nicht mehr, mit den neuen beschlüssen.

[Artikel]

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s