Wenn die Euro-Krise eskaliert, reicht das Kapital nicht

Bald haben wir 2012, die Euro-Situation ist kurz-, mittel- und langfristig aktuell ungelöst, da sie mit dem herrschenden Wirtschafts-System (uam. Zinseszins, s. nachfolgend auch die Kommentare) nicht gelöst werden kann!

welt.de schreibt am 19.12.2011:

Wenn die Euro-Krise eskaliert, reicht das Kapital nicht

80 Milliarden an Kapital und 620 Milliarden Euro an Garantien sind viel Geld, aber nicht genug. Die Probleme in der Euro-Zone sind ungelöst.

Im Prinzip geht es der Währungsunion wie einem Menschen, der wegen starker Übergewichtigkeit zunächst eine chronische Herzerkrankung bekommen hat und dann mit einem Herzinfarkt auf der Intensivstation einer Klinik landete: Dauerhaft muss der Patient mit Bewegung fit gemacht werden, kurzfristig aber braucht er teure Medikamente, die ihn am Leben erhalten.

Banner mit Euro-Münze
Foto: REUTERS Ein Banner mit der Euro-Münze am Gebäude der EU-Kommission in Brüssel. Das Problem in der Euro-Zone ist, trotz Rettungsschirm ESM, noch immer ungelöst

Euro-Zone setzt auf Disziplin statt Geldpumpe

So wie dieser Schwerkranke wird die Euro-Zone zweifellos mittel- und langfristig ein anstrengendes Fitnessprogramm benötigen, damit sie auf die Beine kommt.

Kurzfristig aber muss sie davor geschützt werden, dass die beklemmenden Liquiditätsnöte einiger Länder das Projekt Gemeinschaftswährung zum Scheitern bringen.

Deshalb ist es richtig, dass die Regierungen der Euro-Zone jetzt versuchen, den dauerhaften Rettungsfonds ESM schneller, nämlich schon im Sommer 2012 einsatzbereit zu haben. Der Vorteil: Anders als sein Vorgänger, der EFSF, arbeitet dieser Schutzschirm nicht nur mit Finanzgarantien der Euro-Partner, denen die Investoren an den Märkten jetzt schon misstrauen.

Nein, der ESM wird auch mit Kapital – also mit echtem Geld – aus den Haushalten der einzelnen Euro-Länder befüllt. Die Anleger wissen damit, das Kapital ist auch wirklich da.

80 Mrd. Euro an Kapital und 620 Mrd. Euro an Garantien sind viel Geld. Zur Rettung der Euro-Zone aber wird diese Summe nicht reichen. Weder die Bundesregierung, noch die in vielen Fragen so destruktive Bundesbank haben bislang einen funktionierenden Weg gezeigt, wie sich dieses Dilemma lösen ließe, sollte die Krise an Dramatik gewinnen. 2012 wird das ein echtes Problem.

[Quelle]

Einige Kommentare, wie zB. von „Rufer in der Wüste“ – inkl. E-Mail Aufforderung an dt. Abgeordnete – in „seiner Antwort auf „Panzeradmiral““ nennen einige relevante Punkte:

dann aber schnell, denn die Zeit drängt !Unsere Politiker sind dabei, uns in den völkerrechtlich verbindlichen ESM-Vertrag zu treiben und daraus gibt es kein Entrinnen mehr.Jeder Bürger sollte sich dringend mit dem ESM-Vertrag vertraut machen, der im Internet als Entwurf verfügbar ist: bei wikipedia nach ESM suchen und dann bei den Weblinks ESM-Vertrag als pdf runterladen!Hier nur ein kleiner Ausschnitt daraus, damit alle wissen, was uns blüht:Artikel 9 (Kapitalabrufe), Abschnitt 3, letzter Satz:
„Die ESM-Mitglieder sagen hiermit unwiderruflich und
bedingungslos zu, bei Anforderungen ……. durch den Geschäftsführenden Direktor  an sie gerichteten Kapitalabruf binnen 7 (sieben) Tagen nach Erhalt dieser Anforderung nachzukommen.“Wer den Vertragstext durchliest, wird sicher hier im Forum keine Späßchen mehr machen.
Die Lage ist bitterernst und die Bevölkerung ist leider von den vielen Gipfeln und Verträgen total abgestumpft.Was hier eventuell schon Mitte des nächsten Jahres uns übergestülpt werdfen soll, ist unfaßbar.Hoffentlich merken die Bürger noch rechtzeitig, daß der ESM das Ende unseres Wohlstandes und unserer Freiheit bedeutet.Bürger der BRD wacht auf !!!!  Unsere Hütte brennt.Jeder Bürger sollte den für ihn im Parlament sitzenden Abgeordneten per email  (mit Rückanwort-Forderung) auffordern, gegen den ESM-Vertrag zu votieren. Denn was  uns damit droht, ist nicht zum Wohle des Volkes der Bundesrepublik Deutschland.

Oder uam.  mit mehreren Hinweisen auf „Alte Probleme wieder neu“ von „Omarius“:

Omarius, http://www.youtube.com/watch?v=8fLuuuIptLE&NR=1 [Die Bandbreite: Was ist los in diesem Land? ] Wenn eine fremde Macht ein Volk ermahnt, die eigene Nationalität zu vergessen, so ist das kein Ausfluss von Internationalismus, sondern dient nur dem Zweck, die Fremdherrschaft zu verewigen. — Friedrich Engels (1820-1895).
Ich sehe in naher Zukunft eine Krise heraufziehen. In Friedenszeiten schlägt die Geldmacht Beute aus der Nation, und in Zeiten der Feindseligkeiten konspiriert sie gegen sie. Sie ist despotischer als eine Monarchie, unverschämter als eine Autokratie, selbstsüchtiger als eine Bürokratie. Sie verleumdet all jene als Volksfeinde, die ihre Methode in Frage stellen und Licht auf ihre Verbrechen werfen. Eine Zeit der Korruption an höchsten Stellen wird folgen, und die Geldmacht des Landes wird danach streben, ihre Herrschaft zu verlängern, bis der Reichtum in den Händen von wenigen angehäuft und die Republik vernichtet ist.” Abraham Lincoln, 16. US-Präsident am 21.11.1864, 1809 -1865
„Es gibt zwei Möglichkeiten eine Gesellschaft zu besiegen und zu versklaven : Mit dem Schwert oder mit Verschuldung.“ (John Adams, zweiter Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika)
Arundhati Roy: „Die Mächtigen denken heute weder europäisch noch indisch, sondern global. Unsere Regierungen werden doch längst von Banken und multinationalen Unternehmen kontrolliert. Mir kommt es manchmal vor, als hätten die Eliten all unserer Länder im Weltraum eine Nation gegründet. Von dort schauen sie auf die Welt nieder wie auf Dienstbotenquartiere. Gibt es Protest, schicken sie Armeen, Polizei und Überwachungspersonal, wobei ihre Soldaten und Polizisten alle zusammenarbeiten und ihr Geheimwissen austauschen, um die Dienstboten zu kontrollieren. Aber trotz alledem werden die Dienstboten immer unruhiger. Am Horizont leuchten Aufstände. In den USA, wo ich mich gerade länger aufhielt, hat sich die Sprache auf der Straße verändert. Das war bisher unvorstellbar.“

So gilt: Schreiber, „Kritiker“, Politiker, „Experten“, die selbst nicht wahrhaben wollen, dass das bestehende Geldsystem vor allem an der derzeitigen Praxis der Geldschöpfung in Verbindung mit dem Zinseszins krankt, bleibt daher nur die Möglichkeit, die gesamte Thematik einfach zu ignorieren oder zu diffamieren.

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