Piraten fordern das bedingungslose Grundeinkommen: Ein Sieg für die Faulen oder ein Schritt zu mehr sozialer Gerechtigkeit?

„Die Piraten fordern das bedingungslose Grundeinkommen: Ein Sieg für die Faulen oder ein Schritt zu mehr sozialer Gerechtigkeit?“

so heisst es im Titel einer „lustigen“ TV-Produktion von prosiebenprosieben-ch-tv-absolute-mehrheit-gaeste-cornelia-otto-piratenpartei-2013-05-26

Nun:  Wer die Frage stellt, ob das bGe „ein Sieg für die Faulen“ sei, beweist, dass er den Sinn des Grundeinkommens noch nicht hat erkennen dürfen und sollte sich entsprechend informieren.

Am 26.05.2013 bei pro sieben tv erklärt Cornelia Otto von der Piratenpartei Näheres.

Früher haben Piraten – meist aus Eigeninteresse – geentert, va. die Raubzüge der Adelsklasse, zB. aus den Ländern Südamerikas, heute sorgen sie politisch (die meisten leider noch immer, meist aus Eigeninteresse) dafür, dass es eine gerechtere Verteilung gibt (aber so haben mehr von diesem noch anzutreffenden „meist aus Eigeninteresse“).

schweizer-bGe-neue-Walter-Tell-Nachkommen

Übrigens: In der Schweiz, dem Lande, wo früher die Bauernsöhne sich auch den Raubzügen der Adelsklasse – als deren Söldner, im Sinne von Zeitarbeit mit möglicher Todesfolge – angedient haben,  ist das bGe schon in der Kuppel des Bundehauses in Bern festgeschrieben worden, aber bis dato noch nicht in den Köpfen der Mehrheit der Schweizer-Parlamentarier angekommen:

 Unus pro omnibus, omnes pro uno.
Einer für alle, alle für einen.

Dieser hehre jedoch für ein funktionierendes Staatsystem unabdingbare Spruch steht in der Bundeshauskuppel in Bern umrahmt von allen Kantonswappen und ist die Basis für das bedingungslose Grundeinkommen.

Die aktuell in der Schweiz laufende Volks-Initiative, die sich für ein bedingungsloses Grundeinkommen einsetzt, will nichts anderes als diesem in der Schweiz früher eher gelebten Spruch wieder näher zu kommen.

Aktuell sieht es noch so aus: Das seit Jahren praktizierte Wirtschaftssystem hat sich selber überlebt und ist zu einer reinen Umverteilung zu Lasten der Menschen geworden. Man kann auch sagen, sie wurde schon und wird noch mehr zum Rohrkrepierer.
Die meisten Menschen sind auch keine Wirtschaftsmenschen wie das schon geäussert wurde. Solches können nur jene von sich geben, die davon profitieren und dadurch glauben gezwungen zu sein, es zu bleiben. Vielmehr sind sie in diese hineingezwungen worden, nur zu Gunsten einiger Wenigen.
Dieser Initiative (mehr dazu) wird nur Erfolg beschieden sein, wenn sie richtig vermittelt wird.
Es ist enorm wichtig, dass die Vorteile dem Stimmvolk genauso wie die daraus resultierenden kleineren Nachteile ehrlich und sauber erklärt werden. Den ganz besonders für diese Initiative, die das Wirtschaftsystem revolutionieren wird gilt besonders die Tatsache, dass man nie den Fünfer und das Weggli haben kann.
Es bleibt zu hoffen, dass nicht die wenigen Wirtschaftsmenschen mit ihrem Reichtum diese zu Fall bringen, was sie bestimmt mit allen Mittel, seien sie fair oder unfair versuchen werden.
Es lohnt sich vielleicht zu überlegen, weshalb dieser essentielle  humanitäre Leitsatz in der Bundeshauskuppel geschrieben steht. Quelle: Text: http://www.dr-obwaldner.ch/index.php?section=news&cmd=details&newsid=1019&teaserId=1.

Es scheint relativ gesichert, dass das BGE nicht faul macht, denn wenn der Staat – als Gemeinschaft aller Bürger – jedem seiner Mitglieder, also jeder Bürgerin, jedem Bürger, genügend Geld zum Leben zahlt, dann profitiert wiederum die Gesellschaft, so einfach ist das. Und diejenigen, die mehr wollen, die können dies auch eher erreichen, denn das bGe deckt nur die Basis der Lebenshaltungsgrundkosten ab; dadurch nimmt es den Menschen die Ur-Angst des Überlebens und fördert dadurch die Kreativität auch zur Verbesserung des Lebens auf unserem Planeten, wir wohnen bekanntlich alle darauf, DAS ist das Entscheidende. helvetia-unterschreibt-technik-sei-dank-mit-links

Gewisse herrschaftliche Kreise haben die Angst als Teil des Wirtschaftsmechanismus der „alten Wirtschaft“ vollkommen bewusst geschürt und lange aufrecht erhalten, aber dies ist von heute an betrachtet, ein Relikt aus der Sklaverei gewesen.

Denn Menschen in Angst können sich nicht frei entfalten, können nicht Mensch, nicht homo sapiens, sein; extreme Beispiele, wo diese Ängste sehr stark geschürt werden sind – gemäss Resultaten honoriger Umfragen – Länder, wie Nordkorea, ehemalige DDR, USA (heute immer mehr), Bundesrepublik Deutschland GmbH (Hartz IV), Frankreich etc.

Ohne Angst wird der Mensch kreativ; er könnte dabei auch realisieren, dass er und seine Vorahnen – sollte er aus dem Plebs kommen, wie die Mehrheit – ziemlich übers Ohr gehauen wurde in der Vor-bGe-Vergangenheit und das könnte einer der Hauptgründe sein, weshalb das Grundeinkommen von gewissen Kreisen noch bekämpft wird. Nun, in der Schweiz sind mittlerweile über 111000 Unterschriften zusammengekommen und es ist gesichert, dass die Volks-Abstimmung darüber zustandekommen wird.


sign-oder-nicht-sein  bGe-Unterschriften

omni-food

(Die ApfelBilder sind aus http://www.grundeinkommen.ch/)

Siehe dazu auch:

Geld auch ohne Arbeit – Spinnerei?

Ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle. Ohne Gegenleistung. Geld würde weniger wichtig, die Menschen würden freier.

bei

Was ist mit Arbeit, die keiner mehr machen will?

Gemäss den Initianten müssten eben die Bedingungen in den schlechtbezahlten Jobs verbessert werden, dann werden auch weniger attraktive Jobs wieder attraktiv.

http://www.prosieben.ch/tv/absolute-mehrheit/gaeste/cornelia-otto-piratenpartei-1.3562083/

Videosammlung bGe: http://j.mp/bGe-TV

Sie wohnen in der Schweiz und dürfen in der Schweiz abstimmen, haben die Initiative noch nicht unterschrieben, hier können Sie den Unterschriftsbogen holen:

Unterschriftenbogen
Initiative
bedingungslos
zum Download als pdf
http://j.mp/bedingungslosunterschriften

Weitere Fragen:

Was ist mit Arbeit, die keiner mehr machen will?

Gemäss den Initianten müssten eben die Bedingungen in den schlechtbezahlten Jobs verbessert werden, dann werden auch weniger attraktive Jobs wieder attraktiv.

(Die ApfelBilder sind aus http://www.grundeinkommen.ch/)

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