Das aktuelle Arche Prinzip

Ein Tun, das mit Sicherheit Sicherheit bietet, denn

Es kommt nicht darauf an, die Zukunft genau vorherzusagen, sondern auf die Zukunft vorbereitet zu sein.

Das aktuelle Arche Prinzip

Entsprechend den Überlieferungen war es Noah, der ein Schiff baute und alle Tiergattungen in einem selber erbauten Schiff (Arche) vor einer Flutkatastrophe rettet, um in der Zeit nach der Katastrophe die Erde wieder bevölkern zu können.

Auch wir stehen in der heutigen Zeit vor großen Umbrüchen. Aus verschiedensten Gründen ist die Zukunft so unsicher wie noch nie. Wir wollen für Szenarien Vorsorge treffen, die in verschiedenen Prognosen für die nahe Zukunft vorhergesagt sind. So nutzen wir das Arche Noah Prinzip, um für die kommende Zeit bereit zu sein. Wir werden einen ausreichend großen Vorrat an reinem Saatgut krisensicher einlagern, der uns ein Überleben sichern kann. Wir sehen es wie eine gute Versicherung: Sollte sich die Zukunft anders entwickeln als wir es uns wünschen, so haben wir vorgesorgt und sind gesichert. Wenn nicht, haben wir noch immer den Wert von hochwertigen biologischen Lebensmitteln.

Schon Perikles, ein griechischen Staatsmann ca. 450 v. Chr., sagte damals:

Es kommt nicht darauf an, die Zukunft genau vorherzusagen, sondern auf die Zukunft vorbereitet zu sein.

So ist es uns ein großes Anliegen, dafür zu sorgen, dass reines Saatgut für die Zukunft in der Art und Weise erhalten wird, welches uns über Jahrtausende ernährt hat und auch in Zukunft ernähren wird.

Die Situation in der Landwirtschaft hat sich in den letzten Jahrzehnten dramatisch gewandelt. Früher war der Bauer mit seiner Land- und Viehwirtschaft der Garant für eine ausreichende und gesunde Ernährung. Zunehmende Technisierung in der Landwirtschaft, die Einführung des Kunstdüngers, die Food-Design-Industrie, die Patentierung und Lizensierung auf Saatgut und Lebewesen durch weltweit operierende Lebensmittel-Großkonzerne und letztendlich die zentrale Steuerung und Subventionswirtschaft durch die Bürokratie in der EU haben Bauern zu abhängigen Handlangern der Politik und Lebensmittelkonzerne werden lassen.

Die natürliche Qualität der heute verkauften Lebensmittel hat sich damit dramatisch verschlechtert. Durch zahllose gesetzlich legitimierte chemische und genmanipulierte Zusatzstoffe und vorgeschriebene Behandlungsverfahren (siehe Codex Alimentarius) haben sich „Lebensmittel“ aus ehemals vitaler Nahrung zu wertlosen Füllstoffen gegen den Hunger verändert.

Früher konnte der Bauernstand autark für sich und andere sorgen, heute ist er gezwungen, Hybridsaatgut mit Düngemittel und Pestiziden von Großkonzernen zu kaufen, um überlebensnotwendige Subventionen zu erhalten.

Früher haben die Bauern ihr eigenes Saatgut, die alten widerstandsfähigen Getreidesorten, selber vermehrt und hatten damit einen autarken nachhaltigen Weg der Saatgutgewinnung, der ihr eigenes Auskommen sicherte und die Bevölkerung ernährte. Heute darf eigenes reinsaatiges (vermehrungsfähiges) Saatgut vom Gesetz her nur noch in kleinen Mengen für den eigenen Verzehr angebaut werden. Über 80 % der ehemaligen Sortenvielfalt sind somit für immer verschwunden. Für die Versorgung der Bevölkerung muss hybridisiertes Samengut der Großkonzerne verwendet werden und nur dieses darf verkauft werden. Die Abhängigkeit zu den Großkonzernen ist durch Politik und entsprechende Gesetze inzwischen lückenlos in der EU geregelt.

Eine eigenständige naturgemäße Kreislaufwirtschaft, wie sie die Bauern und die Bevölkerung früher ernährt hat, ist ersetzt worden durch eine profitorientierte Industrieproduktion, gesteuert von globalen Industriekonzernen, gesetzlich gestützt durch die Politik.

Und es war früher ein politisches Prinzip, für die Bevölkerung in Notzeiten ausreichend Getreide und Lebensmittel einzulagern. Aus nicht nachvollziehbaren Gründen (Kosten?) werden diese Vorratslager, die die Bevölkerung früher über mehrere Jahre ernähren konnten, aufgelöst oder zumindest stark reduziert. So ist eine Sicherstellung der Versorgung der Bevölkerung in Krisenzeiten nur noch für wenige Wochen gewährleistet. Und der Bauernstand, der in Notzeiten immer eine Stütze der notleidenden Bevölkerung war, ist heute nicht mehr in der Lage, sein Saatgut für das nächste Jahr zu vermehren, geschweige denn, andere mit zu versorgen.

Was ist zu tun?

Als verantwortungsbewusste Bürger sehen wir es als erforderlich an, Getreide und Saatgut für die Zukunft und auch für Notzeiten in ausreichender Menge zu bevorraten. Heute ist es noch möglich, dies zu tun.

  1. Aufbau eines reinsaatigen Saatgutvorrates für Getreide und Gemüse aus heimischen Pflanzen.
  2. Entwicklung geeigneter Vorratstechniken
    Es wurde viel experimentiert und es hat sich eine nachhaltige und zukunftssichere Methode herauskristallisiert: Saatgut wird in Alu-Verbundbeuteln licht-, luft- und dampfdicht verschweißt, der Sauerstoff wird mittels Absorber gebunden. Durch diese Methode ist Saatgut Jahre bis Jahrzehnte geschützt und keimfähig. Da kein Sauerstoff in den Beuteln existiert, können sich etwaige Schädlinge oder Bakterien nicht entwickeln. Die gefüllten Verbundbeutel (ca. 7 kg), werden in 60 ltr. Plastiktonnen eingelagert und mittels Deckel und Verschlussring luft- und wasserdicht verschlossen. Die Plastiktonnen dienen dem Schutz vor Nagetieren und können so auch unter der Erde lange Zeit gelagert werden. In einer Plastiktonne können ca. fünf 7-kg-Beutel sicher verwahrt werden.
  3. Förderer- und Sponsorensuche
    Um Saatgut zur Sicherstellung einer zukunftsfähigen Versorgung in ausreichenden Mengen einzulagern, suchen wir Förderer, Arche-Noah-Mitglieder, die sich durch einen großzügigen finanziellen Beitrag an der Saatgutgewinnung und Einlagerung beteiligen und so einen wichtigen Beitrag für die Zukunftssicherung leisten. Durch ein persönlich ausgestelltes Zertifikat erhält der Investor den Anspruch, im Krisenfalle einen festgelegten Teil des Saatgutes zur eigenen Nutzung zu erhalten.
  4. Krisensichere Lagerung
    Eiinlagerung an geheimen Plätzen in der Region.

Quelle http://www.autark-werden.at/archenoah.0.html

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EUR CHF SNB 15.12.2011 Euro-Wechselkursgrenze bleibt bei 1.20 Franken

Die Schweiz hatte mittlerweile schon einige Abwertungen [mehr], am 15.12.2011 wurde die schon am 6.09.2011 durch die SNB erfolgte < CHF zum EUR Abwertung > durch die SNB  – noch – nicht erhöht.

Die Berner Zeitung schreibt:

Die Schweizerische Nationalbank hebt die Wechselkursgrenze zum Euro nicht an. Der Leitzins bleibt bei 0 bis 0,25 Prozent. Erstmals hat die SNB auch eine Wachstumsprognose fürs nächste Jahr abgegeben.

Bei der heutigen Bekanntgabe des Leitzinses durch die Schweizerische Nationalbank (SNBN960 1.48%) (SNB) war die Aufmerksamkeit weniger auf den Zinsentscheid als auf die Euro-Wechselkursgrenze gerichtet. Die SNB belässt das Zielband des Leitzinses bei 0 bis 0,25 Prozent. Auf diesem Tiefstand befindet sich der Zins seit August. Die Währungshüter haben ihren Spielraum für eine expansive Geldpolitik ausgeschöpft.

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hält ausserdem an ihrer bisherigen Strategie fest: Sie will den Euro-Mindestkurs bei 1,20 Franken verteidigen. Sie ist hierfür nach wie vor bereit, unbeschränkt Devisen zu kaufen. Die Nationalbanker halten in ihrer Mitteilung jedoch fest, dass sie den Franken nach wie vor als «hoch bewertet» ansehen. Sollten es die Wirtschaftsaussichten und die deflationären Risiken erfordern, seien sie «bereit, jederzeit weitere Massnahmen zu ergreifen».

0,5 Prozent Wachstum im 2012

Im Fokus standen heute auch die Einschätzung der SNB zur Entwicklung der Konjunktur und der Inflation. Die Nationalbank sieht nun für das laufende Jahr noch ein BIP-Wachstum von 1,5 bis 2 Prozent. Die Expansion sei jedoch einzig der guten Konjunktur in der ersten Jahreshälfte geschuldet. Seither haben sich im Urteil der SNB die Aussichten stark eingetrübt.

Erstmals haben die SNB-Ökonomen auch eine Prognose für 2012 abgegeben. Sie erwarten ein Wachstum «in der Grössenordnung» von 0,5 Prozent. Die Entwicklung sei aber in hohem Mass vom Verlauf der Eurokrise abhängig, das internationale Umfeld sei von hoher Unsicherheit geprägt.

Die Inflationsprognose für 2011 hat die SNB von 0,4 Prozent auf 0,2 Prozent gesenkt. Für 2012 prognostiziert die SNB weiter eine negative Jahresteuerung von -0,3 Prozent. Die Inflationsprognose für das Jahr 2013 wurde auf 0,4 Prozent nach zuvor 0,5 Prozent gesenkt.

Diskussion um Euro-Wechselkursgrenze

Weil sich die Wachstumsaussichten der Schweizer Wirtschaft für 2012 weiter verschlechtert hätten, müsse die SNB ihre Geldpolitik noch expansiver gestalten, hatte Ökonom Reto Hünerwadel vom UBS Investment Research in einem Kommentar vor der heutigen Bekanntgabe der SNB geschrieben. Dass die SNB den bisherigen Mindestkurs recht mühelos verteidigen konnte, würde für eine Anhebung auf 1,25 Fr. sprechen.

Die Mehrheit der Ökonomen erwarteten jedoch zumindest vorerst keine Veränderung der Wechselkurs-Untergrenze. Eine Anhebung auf 1,25 Franken würde für die Schweizer Exportwirtschaft wohl keinen grossen Unterschied ausmachen, nachdem der Franken zuletzt im Bereich von 1,23 und 1,24 Fr. gehandelt wurde, meinte etwa Alessandro Bee von der Bank Sarasin gegenüber der Finanznachrichtenagentur AWP.

Auch Janwillem Acket, Chefökonom der Bank Bär, sieht den Zeitpunkt für eine Anhebung der Untergrenze noch nicht gekommen. Die SNB müsse ihr Pulver trocken halten für den Fall, dass sich die europäische Schuldenkrise wieder verschärft und eine neue Flucht in den Franken einsetzt, sagte Acket gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Dann hätte die SNB alle Hände voll zu tun, die 1,20-Franken-Marke zu verteidigen. (rub/sda)

Erstellt: 15.12.2011, 09:35 Uhr

[Quelle] http://www.bernerzeitung.ch/wirtschaft/konjunktur/EuroWechselkursgrenze-bleibt-bei-120-Franken/story/29236030

Mehr zum Thema va. auch schweiz. Waehrungs Abwertungen hier.

Buchtipp:
Prof. Dr. Bernd-Thomas Ramb
Der Zusammenbruch unserer Währung
So bereiten Sie sich richtig auf den Zusammenbruch des Euro vor!
Ein brillant recherchiertes und für jedermann verständlich geschriebenes Buch. Die Politiker können beschwichtigen und lügen, wie sie wollen: Der Euro wird kippen – und wer sich nicht darauf vorbereitet, der wird alles verlieren, wofür er ein ganzes Leben gearbeitet hat. Das Buch ist für jeden Menschen mit »Grips im Kopf« eigentlich Pflichtlektüre. Kein Börsen-Marktschreier, kein 25-jähriger Bank-»Anlageberater« spricht hier. Die Fakten stammen von einem unbestechlichen Wirtschaftswissenschaftler und Mathematiker. Prof. Dr. Bernd-Thomas Ramb (62) nennt das Kind beim Namen: Er sagt, warum der Euro zusammenbrechen muss. Er zeigt, in den kommenden Jahren wird eine Währungsreform immer wahrscheinlicher. Er nennt die wahren Schuldigen beim Namen, hält Politiker, die weiter hemmungslos Schulden machen, schlicht und einfach für »Kriminelle«, weil sie unseren Kindern und Enkeln die Zukunft rauben. Er gibt seriöse Hinweise, wie sich »kleine« Leute, Mittelständler und auch »größere Fische« auf den mit Sicherheit bald einsetzenden Zusammenbruch unserer Währung solide vorbereiten können und ihn auch »überleben«. Und auch das sagt er erstmals in aller Klarheit: Die Bank ist nie dein Freund! Die angebliche »Wirtschaftserholung« ist lediglich ein vorübergehender Scheinaufschwung auf Pump.
Paperback, 168 Seiten, zahlreiche Abbildungen

Hirni

Von Jean Paul, der sicher damals von John Law gehört hatte und selbst die Zeit der Assignaten miterlebt hatte, er lebte von 1763 bis 1825, ist ein Zitat überliefert:

Wenn ihr die Augen nicht braucht, um zu sehen,

werdet ihr sie brauchen, um zu weinen!

Das Auge alleine macht es bekanntlich noch nicht, es wird in der aktuellen Wissenschaft dem Hirn zugeschrieben, das Denken.

Dazu ein schönes Bild vom Plakat vom Paradeplatz Zürich während des ersten #occupy Paradeplatz Anlasses vom 15.10. bis 17.10.2011 aus der Tagesschau von SF1 hirni

< Für heute schalten wir das Hirni ein! >

occupy Paradeplatz Zuerich Plakat hirni einschalten

Unser Kommentar: Bitte eingeschaltet lassen!

und, wie sagte schon der alte JWvG

Es ist nicht genug, zu wissen, man muss auch anwenden;

es ist nicht genug, zu wollen,

man muss auch tun.“

Johann Wolfgang von Goethe (Werk: Wilhelm Meisters Wanderjahre)

Jean Paul bei wikipedia:  (* 21. März 1763 in Wunsiedel; † 14. November 1825 in Bayreuth; eigentlich Johann Paul Friedrich Richter) war ein deutscher SchriftstellerMehr

Frankenabwertung 1931, 27.09.1936, …, 06.09.2011, …

1931 wurde der seit 1850 lang gleichgebliebene Silbergehalt im Fünfliber (5 fr.) um volle 44,33 % reduziert, von 22.5 auf 12.525 Gramm!

Im Detail: Von 25 gr Münzgewicht mit 0,900er Silbergehalt (22,5 gr .999), 1850 – 1928, auf 15 gr Münzgewicht mit 0,835 Silbergehalt (12.525 gr .999), die NutzerInnen haben dies physisch sehr wohl gespürt, ob 25, oder 15 Gramm MünzGewicht, dadurch haben sie weniger ausgegeben, was wiederum zu einer Stagnation führte, etc., etc.

27.09.1936: 30% Frankenabwertung

Durch den BRB (BundesRatsBeschluss) vom 27.09.1936 wurde der Franken um ca. 30 % abgewertet.

06.09.2011: Euro-Franken-Kurs, 1 € = CHF 1.20

Im Einzelnen:

1931 wurde der seit 1850 lang gleichgebliebene Silbergehalt im Fünfliber (5 fr.) um volle 44,33 % reduziert, von 22.5 auf 12.525 Gramm. Im Detail von 25 gr Münzgewicht mit 0,900er Silbergehalt (22,5 gr .999), 1850 – 1928, auf 15 gr Münzgewicht mit 0,835 Silbergehalt (12.525 gr .999), die NutzerInnen haben dies physisch sehr wohl gespürt, ob 25, oder 15 Gramm MünzGewicht, dadurch haben sie weniger ausgegeben, was wiederum zu einer Stagnation führte, etc., etc.

27.09.1936: 30%

Durch den BRB (BundesRatsBeschluss) vom 27.09.1936 wurde der Franken um ca. 30 % abgewertet,

Von 1865 bis 1927 war die Schweiz Mitglied der Lateinischen Münzunion, was bedeutete, dass Gold- und Silbermünzen aus Frankreich, Belgien, Italien und Griechenland in der Schweiz als offizielle Zahlungsmittel zirkulierten. Die Bestimmungen der Münzunion legten fest, dass die Einheit der jeweiligen Landeswährung 4,5 Gramm Silber oder 0,290322 Gramm Gold entsprach. Sogar nachdem die Union in den 1910er Jahren bedeutungslos geworden war und 1927 offiziell endete, blieb die Goldparität für den Schweizer Franken erhalten, bis dieser 1936 als Folge der Weltwirtschaftskrise um 30 Prozent abgewertet werden musste.http://de.wikipedia.org/wiki/Schweizer_Franken


06.09.2011: Euro-Franken-Kurs, 1 € = CHF 1.20

Zitat:[1 ]«Nationalbank legt Mindestkurs von 1.20 Franken pro Euro fest:Die gegenwärtig massive Überbewertung des Schweizer Frankens stellt eine akute Bedrohung für die Schweizer Wirtschaft dar und birgt das Risiko einer deflationären Entwicklung. Die Schweizerische Nationalbank strebt daher eine deutliche und dauerhafte Abschwächung des Frankens an. Sie toleriert am Devisenmarkt ab sofort keinen Euro-Franken-Kurs unter dem Mindestkurs von 1.20. Die Nationalbank wird den Mindestkurs mit aller Konsequenz durchsetzen und ist bereit, unbeschränkt Devisen zu kaufen. Der Franken ist auch bei 1.20 pro Euro hoch bewertet und sollte sich über die Zeit weiter abschwächen. Falls die Wirtschaftsaussichten und die deflationären Risiken es erfordern, wird die Nationalbank weitere Massnahmen ergreifen.» Schweizerische Nationalbankam 6. September 2011

Eigenartigerweise, dh. eigen(un)artigerweise lernt die Mehrheit der Menschen nichts dazu, kann das sein?

Es gibt einerseites schlüssige Lösungen, Silvio Gesell lässt grüssen, einer seiner professionellen Botschafter war Hermann Benjes (* 27.4.1937 – † 24.10.2007), seit Jahren ist Prof. Bernd Senf sehr aktiv, zB.

„Alle 15 Jahre verdoppelt sich durch Zinsen das Geldvermögen“,

sagt der Volkswirtschaftler Bernd Senf, nach seiner Ansicht wird eine neue Wirtschaftskrise kommen, wenn sich nichts Grundlegendes am Zinssystem ändert.

Doch wie kann man das Zins- und Geldsystem so ändern, dass eine neue Krise verhindert wird? Das Gespräch mit Bernd Senf und die Antwort auf die Frage (!) können Sie hier hören. [mehr].

Andererseits ist alles schon mal dagewesen, wobei dies erst dank Internet der breiten Oeffentlichkeit zur Verfügung steht. (Der Schreibende hatte Geschichte im Gymnasium schon mit Leidenschaft verfolgt und genossen, danach einige Semester VWL (im Nebenfach) studiert (UNIZH), aber in diesen Jahren NIE nur ein Wort von John Law gehört, die Assignaten wurden zwar im Rahmen der Franz. Revolution mal angesprochen, die Wichtigkeit der Edelmetalldeckung erwähnt, wenigstens das, mehr aber nicht.)

Es müsste ein Fach Wirtschaftsgeschichte mit diesen relevanten Inhalten eingeführt werden; denn nicht einmal die einen Meister in Geschäfts-Verwaltung (MBA) abschliessenden HSG, oder UNIZH BWL, Absolventen haben von Giralgeld (Luftgeld) [dazu prägnant kurz, klar, stimmig über Prof. Franz Hörmann] und diesen Themata im Detail je gehört, wie persönliche Umfragen zeigen.

Noch einwenig Wirtschaftsgeschichte:

Vorläufer französischen Papiergelds

1716 eröffnete John Law die Banque Generale; 1718 wird die Banque Generale von der Regierung erworben und umbenannt in Banque Royale. 1720 bricht das von John Law zur Minderung der französischen Staatsschuld geschaffene System der Papiergeldemission zusammen.

1790 beschloss die Nationalversammlung die Ausgabe von Assignaten, welche durch die von den Revolutionären konfiszierten Kirchengüter gedeckt sein sollten. Durch seinen permanenten Wertverlust wollte 1797 kaum noch jemand Papiergeld akzeptieren. Assignaten und ihre Nachfolgewährung, die Territorialmandaten, wurden aufgegeben, Münzgeld kehrte zurück (!). Nach http://de.wikipedia.org/wiki/Banque_de_France

So genug gelesen für jetzt?

Persönliches Fazit?

Jeder Mensch, alle Ereignisse in deinem Leben sind da, weil du selbst sie angezogen hast. Was du damit anfängst ist deine Sache. (Richard Bach)